Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft: Allianz-Chef Bäte geht auf interne Kritiker zu - Übernahmen weiter im Fokus


Wirtschaft  

Allianz-Chef Bäte geht auf interne Kritiker zu - Übernahmen weiter im Fokus

03.02.2017, 09:18 Uhr | dpa-AFX

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Allianz-Chef Oliver Bäte will nach interner Kritik an seinem Modernisierungskurs auf seine Kritiker zugehen. "Ich werde mich künftig mehr um die Betreuung des mittleren Managements kümmern", sagte der Chef von Europas größtem Versicherer dem Magazin "Wirtschaftswoche" laut einem Vorab vom Freitag. Konzerninterne Kritiker werfen Bäte dem Blatt zufolge vor, sich bei dem Umbau zu verzetteln, der die Allianz fit fürs digitale Zeitalter machen soll. Durch die Fülle der Maßnahmen sei keine klare Richtung zu erkennen.

Bäte verteidigte seinen Kurs, er habe eine "klare Agenda für die vielen Veränderungen da draußen". Allerdings seien die Zeiten vorbei, "in denen wir den Einheiten ein fertig geschriebenes Handbuch vorlegen, in dem steht, wie das Geschäft geht".

Dabei rüttelt der Manager an der Eigenständigkeit der Allianz-Landesgesellschaften, will Doppelstrukturen abschaffen und plant länderübergreifende Produkte und Lösungen. Die Zentrale werde den Ländern nicht mehr nur Vorgaben zu den jährlichen Erträgen machen, stellte er klar. Damit bringt er die Landeschefs dem Bericht zufolge gegen sich auf. Um den Austausch zu verbessern, will er nun ein Komitee mit Vertretern der 13 wichtigsten Landesgesellschaften einrichten, das sich vier Mal im Jahr mit dem Konzernvorstand treffen soll.

Auf Übernahmen will Bäte nicht verzichten. "Wir müssen auch in Wachstum investieren", sagte er. "Wer nicht wächst, stirbt." Medienberichten zufolge verhandelt die Allianz mit dem australischen Versicherer QBE über eine Übernahme. QBE hat aber bereits abgeblockt. Die Allianz will sich zu den Spekulationen nicht äußern. Verbesserungsbedarf sieht der Manager beim Verhältnis zur Allianz Deutschland. Der "Wirtschaftswoche" zufolge hatte es dort zuletzt Kritik an den hohen Gewinnabführungen an die Konzernmutter gegeben. Die größte Konzerntochter müsse auch investieren können, sagte Bäte nun.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Haushaltsgeräte von Samsung kaufen & Prämie sichern
jetzt auf otto.de
Anzeige
Dein Wunschmix: Daten, MIN/SMS wie du es brauchst
Prepaid wie ich will von congstar
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal