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Brexit & Co belasten HSBC stark


Wirtschaft  

Brexit & Co belasten HSBC stark - Hoher Quartalsverlust

21.02.2017, 08:41 Uhr | dpa-AFX

LONDON (dpa-AFX) - Der Brexit, der Konzernumbau und andere Sonderfaktoren haben die britische Großbank HSBC zum Jahresende tief in die roten Zahlen gedrückt. In den letzten drei Monaten sei ein Verlust von 4,44 Milliarden Dollar (4,2 Mrd Euro) angefallen, teilte die Bank am Dienstag in London mit. Die Sonderbelastungen summierten sich dabei auf mehr als sechs Milliarden Dollar - so schrieb die britische Großbank zum Beispiel wegen der Folgen des Brexit alleine 2,4 Milliarden Dollar auf das Geschäft in Europa ab.

Der Konzernumbau, mit dem die Kosten langfristig weiter gedrückt werden sollen, belastete das Ergebnis zwischen Oktober und Ende Dezember mit rund einer Milliarde Dollar. Die Bank musste bereits im dritten Quartal einen Verlust hinnehmen. Über das gesamte Jahr gesehen konnte die HSBC aber noch einen Überschuss von 1,3 Milliarden Dollar ins Ziel retten. 2015 waren es allerdings noch 12,6 Milliarden Dollar. Bereinigt um Sonderkosten und vor Steuern fiel der Gewinn mit 19,3 Milliarden Dollar praktisch so hoch aus wie im Vorjahr.

Dank des Verkaufs von Sparten und einer Verringerung der Risiken war zudem die Kapitalausstattung Ende 2016 deutlich besser als das Jahr davor. Die Bank schüttet daher weiter hohe Gewinnbeteiligungen an die Aktionäre aus und will zudem den Aktienrückkauf forcieren. In den ersten Hälfte des Jahres sollen eigene Anteile für eine weitere Milliarde Dollar zurückgekauft werden. Zudem sollen die Einsparungen etwas höher ausfallen als bislang angekündigt.

An der Börse halfen die Ankündigungen aber zunächst nichts. In Hongkong verlor die Aktie nach der Ankündigung deutlich an Boden und verlor zuletzt mehr als drei Prozent. Das HSBC-Papier gehörte in den vergangenen Monaten allerdings auch zu den stärksten Gewinnern unter den europäischen Standardwerten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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