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Drogerie-König Erwin Müller verklagt Schweizer Bank

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Erwin Müller verklagt Bankhaus  

Drogeriekönig büßte für "Schmarotzer-Fonds"

10.04.2017, 15:51 Uhr | dpa

Drogerie-König Erwin Müller verklagt Schweizer Bank. Die Gerichtsverhandlung zur Klage von Drogeriemarkt-Milliardär Erwin Müller beginnt beginnt am Landgericht Ulm. (Quelle: Patrick Seeger/dpa)

Mehr als 750 Filialen gehören zur Drogerie-Kette des Ulmer Milliardärs Erwin Müller (Quelle: Patrick Seeger/dpa)

Seit zwei Jahren klagt Drogerie-Unternehmer Erwin Müller gegen die Schweizer Bank J. Safra Sarasin und fordert Schadenersatz. Jetzt beginnen die Verhandlungen vor dem Ulmer Landgericht. Dabei erschien der 84-Jährige jedoch nicht persönlich.

Müller fordert von der Bank Schadenersatz in Höhe von 45 Millionen Euro wegen angeblicher Falschberatung bei einer Investition in den Luxemburger Sheridan-Fonds. Das Institut bestreitet dies. Vor Gericht lässt sich Müller durch seinen Anwalt Eckardt Seith vertreten.

Der Ulmer Milliardär, dessen Drogerie-Kette mehr als 750 Filialen in Deutschland und anderen Länder umfasst, klagt als Privatmann. Er will von der Schweizer Bank im Unklaren über die enormen Risiken des Sheridan-Fonds gelassen worden sein. Ihm sei eine Rendite von zwölf Prozent in Aussicht gestellt worden, aber es sei keine Aufklärung über das tatsächliche Geschäftsmodell des Fonds erfolgt.

Anwalt spricht von "Schmarotzer-Fonds"

Bei dem Sheridan-Fonds handelte es sich um sogenannte Cum-Ex-Transaktionen, bei denen vor allem der deutsche Fiskus durch mehrfach beantragte Erstattungen auf in Wirklichkeit nur einmal einbehaltene Kapitalertragssteuern geschröpft wurde. Das Bundesfinanzministerium hatte alle derartigen Erstattungen 2012 gestoppt. Daraufhin ging der Fonds Pleite, und das von Anlegern eingezahlte Geld war weg.

Müllers Anwalt sprach von einem illegalen "Schmarotzer-Fonds". Der Anwalt der Sarasin-Bank, Markus Meier, widersprach dem Vorwurf der Falschberatung. Nach ihm vorliegenden Unterlagen sei Müller durchaus von Sarasin über steueroptimierte Anlagemöglichkeiten informiert worden. Es sei daher zu bedauern, dass der Unternehmer nicht vor Gericht erscheine und entsprechend befragt werden könne.

Zudem machte Meier geltend, dass Praktiken sogenannter Leerverkäufe zum Zweck der Rückerstattung von Steuerbeträgen, die vorher gar nicht abgeführt worden seien, beim Sheridan-Fonds keineswegs erwiesen seien. Es sei im Gegenteil beweiskräftig dargelegt worden, dass dies beim Sheridan-Fonds nicht der Fall gewesen sei.

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