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iPhone: Absatz-Probleme bei Apples Flagschiff


Zugpferd macht Probleme  

Apple verkauft weniger iPhones

03.05.2017, 10:03 Uhr | rtr, dpa, MHa

iPhone: Absatz-Probleme bei Apples Flagschiff. Apple verkauft überraschend weniger iPhones (Quelle: Reuters)

Das iPhone 7 bringt dank des hohen Preises trotzdem einen Gewinnzuwachs. (Quelle: Reuters)

Dem IT-Riesen macht ein unerwarteter Rückgang der iPhone-Verkäufe zu schaffen. Auf die Gesamtbilanz von Apple Apple Inc. Aktie scheinen sich der schwindende Absatz des Smartphone-Flaggschiffes aber noch nicht auszuwirken.

Der Absatz des wichtigsten Apple-Produkts sank im Geschäftsquartal bis zum 1. April um rund ein Prozent auf 50,76 Millionen Geräte. Analysten hatten eigentlich mit einem Anstieg gerechnet.

Apple nimmt trotzdem mehr ein

Dennoch nahm der US-Konzern mit dem Verkauf von iPhones 1,2 Prozent mehr Geld ein. Den Ausschlag dafür gab unter anderem der Erfolg des größeren und teureren iPhone 7 Plus.

Apple-Chef Tim Cook führte den Rückgang der iPhone-Verkaufszahlen unter anderem auf frühe und ausführliche Berichte über die nächste iPhone-Generation zurück, mit der für den Herbst gerechnet wird. Von Apple wird dann ein neues iPhone-Design erwartet, nachdem die Geräte sich seit Herbst 2014 äußerlich kaum verändert haben. Außerdem dürfte das neue Modell – ähnlich wie Samsungs jüngstes Galaxy S8 – ein größeres Display bei gleicher Gehäuse-Größe bekommen.

Gewaltige Geldreserven

Insgesamt legte der Umsatz aber um 4,6 Prozent auf 52,90 Milliarden Dollar zu. Somit sitzt Apple jetzt auf Bargeldreserven von 256,8 Milliarden Dollar. Davon liegen über 93 Prozent außerhalb der USA.

Als wichtige Stütze im Geschäft erwiesen sich im vergangenen Quartal die Mac-Computer. Ihr Absatz legte im Jahresvergleich um vier Prozent auf 4,2 Millionen Geräte zu, die Erlöse stiegen um 14 Prozent auf 5,85 Milliarden Dollar. Das Geschäft mit den Diensten App Store, Aplle Pay und iCloud legte um 17,5 Prozent zu.

Sorgendkind iPad

Das iPad bleibt hingegen ein Sorgenkind. Ein Rückgang der Stückzahlen um 13 Prozent auf gut 8,9 Millionen Geräte ging mit einem Umsatzminus von 12 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar einher.

Zum Geschäft mit der Computer-Uhr Apple Watch macht der Konzern weiterhin keine konkreten Angaben. Cook sagte lediglich, dass sich die Verkäufe im Jahresvergleich fast verdoppelt hätten.

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