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Wirtschaft: EU fürchtet Folgen zunehmender Antibiotika-Resistenzen


Wirtschaft  

EU fürchtet Folgen zunehmender Antibiotika-Resistenzen

29.06.2017, 13:13 Uhr | dpa-AFX

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Immer häufiger sind Erreger gegen bestimmte Antibiotika resistent. Dem will die EU-Kommission entgegenwirken. Die Brüsseler Behörde legte am Donnerstag Empfehlungen für einen umsichtigen Einsatz der Mittel beim Menschen vor. Ein Ziel ist, die Verschreibungspraxis bei Antibiotika europaweit anzugleichen. Wie häufig solche Präparate verschrieben werden, variiert derzeit von Land zu Land teils enorm.

Die EU-Kommission sprach sich außerdem dafür aus, mehr Anreize für Forschung und Wirtschaft für die Entwicklung neuer Antibiotika, Diagnosemethoden, Impfstoffe und alternative Therapien zu schaffen. "Antimikrobielle Resistenz ist eine weltweit wachsende Bedrohung und wenn wir jetzt nicht mehr unternehmen, dann könnte sie bis 2050 mehr Todesfälle verursachen als Krebs", sagte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.

Allein in der EU sterben dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten zufolge geschätzt jährlich etwa 25 000 Menschen wegen einer Infektion mit Erregern, gegen die Antibiotika nicht mehr ausreichend wirken.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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