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Wirtschaft: Richter befasst sich mit möglicherweise unerlaubten Geschäften Trumps


Wirtschaft  

Richter befasst sich mit möglicherweise unerlaubten Geschäften Trumps

19.10.2017, 19:15 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Ein Bundesrichter in New York hat sich erstmals öffentlich mit den möglicherweise unerlaubten Geschäften von US-Präsident Donald Trump befasst. Richter George Daniels forderte von Anwälten der US-Regierung eine Erklärung darüber, warum etwa Übernachtungen ausländischer Regierungsdelegationen in Trumps Hotels keinen Bruch mit der Verfassung darstellten. Die Anwälte des Justizministeriums drängten Daniels ihrerseits, die von einer Nichtregierungsorganisation eingereichte Klage fallenzulassen, wie aus Gerichtsunterlagen der Anhörung vom Mittwoch hervorgeht.

Nach Ansicht der Watchdog-Organisation Citizens for Responsibility and Ethics in Washington (CREW) verstößt Trump immer dann gegen die Verfassung, wenn seine Unternehmen Zahlungen von ausländischen Regierungen und Bundesbehörden erhalten. CREW beruft sich auf die sogenannte Emoluments Clause, die diese Art von Geschäften eines Amtsträgers mit Ausländern verbietet. Im Juni hatten auch der District of Columbia mit der US-Hauptstadt Washington sowie der Staat Maryland entsprechende Klagen gegen Trump eingereicht.

Daniels will innerhalb der kommenden 30 bis 60 Tage entscheiden, ob er die Klage fallenlässt. Falls der Prozess tatsächlich stattfindet, könnten auch einige von Trumps bisher unveröffentlichten Steuererklärungen ans Licht kommen. "Wir werden nach detaillierten Finanzunterlagen, nach aus- und inländischen Transaktionen in den Unternehmen des Präsidenten suchen", sagte Anwalt Joseph Sellers, der CREW in dem New Yorker Verfahren vertritt, dem Sender NPR zufolge.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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