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Wirtschaft: König Felipe weist Trennungspläne Kataloniens als inakzeptabel zurück


Wirtschaft  

König Felipe weist Trennungspläne Kataloniens als inakzeptabel zurück

20.10.2017, 20:33 Uhr | dpa-AFX

OVIEDO (dpa-AFX) - König Felipe VI. hat die Bestrebungen der Region Katalonien zur Loslösung von Spanien als "inakzeptabel" bezeichnet. Den Konflikt werde Spanien aber mit Hilfe "seiner rechtmäßigen demokratischen Institutionen lösen", sagte der spanische Monarch am Freitagabend im nordspanischen Oviedo. Bei der Zeremonie zur Verleihung der renommierten Prinzessin-von-Asturien-Preise versicherte er, Katalonien sei ein Teil des Spaniens des 21. Jahrhunderts und werde es auch in Zukunft bleiben.

"Kein Zukunftsprojekt kann aufgebaut werden, indem man das demokratische Zusammenleben zerstört. Kein Zukunfts- und Freiheitsprojekt kann sich auf Abneigung und auf eine stets schmerzhafte und herzzerreißende Spaltung der Gesellschaft, der Familien und der Freunde stützen. Und kein Projekt kann zur Isolierung und Verarmung eines Volkes führen", sagte der König.

Der Rede wohnten EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani und EU-Ratschefs Donald Tusk bei. Die EU wurde in der Sparte Eintracht ausgezeichnet. Juncker und Tajani hoben ihre Freude hervor, in Oviedo "viele spanische Fahnen" gesehen zu haben. In seiner Dankesrede wies Tajani "nationalistische Egoismen" zurück. Er rief unter dem Jubel des Publikums dazu auf, keine Grenzen zwischen Europäern zu errichten.

In Oviedo äußerte Felipe sich zum zweiten Mal zum Konflikt. Am 3. Oktober - nur zwei Tage nach dem umstrittenen Referendum über eine Unabhängigkeit in Katalonien - hatte das 49-jährige Staatsoberhaupt in einer TV-Rede gewarnt, die separatistische Regionalregierung setze mit ihren Plänen "die wirtschaftliche und soziale Stabilität" von Katalonien und ganz Spanien aufs Spiel.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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