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Wirtschaft: US-Außenministerium zeigt sich besorgt über Lage im Nordirak


Wirtschaft  

US-Außenministerium zeigt sich besorgt über Lage im Nordirak

21.10.2017, 11:01 Uhr | dpa-AFX

WASHINGTON (dpa-AFX) - Das US-Außenministerium hat sich besorgt über die Lage im Nordirak gezeigt. Man sei beunruhigt über Berichte, wonach es rund um den Ort Altin Köprü zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen sei, erklärte die Sprecherin des Ministeriums, Heather Nauert, am Freitag in Washington. Die US-Regierung rufe alle Parteien dazu auf, die Gewalt zu beenden. Um Missverständnisse zu vermeiden, müsse die Zentralregierung in Bagdad alle Bewegungen von Truppen in den umstrittenen Gebieten auf jene Gegenden begrenzen, die mit der kurdischen Regionalregierung abgestimmt seien.

Irakische Truppen und kurdische Peschmerga-Kämpfer hatten sich im Norden des Landes schwere Gefechte geliefert. Iraks gemeinsames Operationskommando teilte am Freitag mit, Kräfte von Armee, Polizei und schiitischen Milizen hätten den Ort Altin Köprü in der umkämpften Provinz Kirkuk eingenommen. Das Peschmerga-Kommando erklärte hingegen, alle Angriffen seien abgewehrt worden. Nach kurdischen Angaben kamen etwa 30 Peschmerga-Kämpfer ums Leben.

Der Konflikt zwischen beiden Seiten war eskaliert, nachdem die Kurden ihre Unabhängigkeitspläne vorangetrieben hatten. Die irakische Zentralregierung lehnt eine solche Abspaltung strikt ab. Bei den eingenommenen Gebieten handelt es sich um Regionen, die sowohl von Bagdad als auch von den Kurden beansprucht werden.

Die USA hatten in den vergangenen Tagen wiederholt erklärt, in dem Konflikt keine Partei ergreifen zu wollen. Das US-Militär arbeitet sowohl mit der irakischen Armee als auch mit der Peschmerga im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zusammen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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