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Ende von Air Berlin: Reisende müssen sich auf Probleme einstellen

Ende von Air Berlin  

Reisende müssen sich auf monatelange Probleme einstellen

25.10.2017, 16:40 Uhr | dpa

Ende von Air Berlin: Reisende müssen sich auf Probleme einstellen. Die Lufthansa möchte noch Flugzeuge der Airberlin Tochtergesellschaften kaufen. (Quelle: Reuters/Hannibal Hanschke)

Die Lufthansa möchte noch Flugzeuge der Airberlin Tochtergesellschaften kaufen. (Quelle: Hannibal Hanschke/Reuters)

Mit dem Ende der Fluggesellschaft Air Berlin entstehen in den deutschen Flugplänen deutliche Lücken. Reisende müssen sich auf Probleme einstellen.

Nach Ansicht von Lufthansa-Chef Carsten Spohr lassen sich die Lücken nicht so schnell schließen. "Das kann niemand kompensieren, auch die Lufthansa nicht." Der Flugverkehr werde daher in den kommenden Monaten deutlich "ruckeln", kündigte Spohr an. Eine Stabilisierung sei erst zum Sommer möglich, eine Optimierung gar erst im Winter 2018/2019. Air Berlin stellt am Freitag den Flugbetrieb ein.

Sämtliche Fluggesellschaften des Kranich-Konzerns – neben der Kernmarke Lufthansa und Eurowings sind das Swiss und Austrian – setzten in nächster Zeit auf den Strecken vor allem nach Berlin und Düsseldorf größere Flugzeuge ein, um die Nachfrage zu befriedigen, sagte Spohr.

Die frei werdenden Start- und Landerechte von Air Berlin sollen nach Spohrs Worten im November auf der regelmäßigen Slot-Konferenz der Internationalen Airline-Organisation IATA abgestimmt werden und zum kommenden Sommerflugplan ab Ende März in Kraft treten. Bis dahin werde es immer wieder Verschiebungen geben.

Die Lufthansa-Gruppe werde sich "natürlich" um weitere Slot-Rechte bewerben, sagte Spohr. Mit dem noch nicht genehmigten Kauf der beiden Air Berlin-Töchter Niki und LGW sind bereits Start- und Landerechte verbunden.

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