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Sparkassen wollen Paydirekt retten


300 Millionen Euro  

Sparkassen wollen Paydirekt retten

26.10.2017, 16:53 Uhr | Annemarie Munimus, t-online.de

Sparkassen wollen Paydirekt retten. Bezahldienst Paydirekt (Quelle: Jens Kalaene)

Das deutsche Online-Bezahlsystem Paydirekt hat in Deutschland erst etwa eine Millionen Kunden. (Quelle: Jens Kalaene)

Kennen Sie Paydirekt? Das Online-Bezahlsystem der deutschen Banken war bislang wenig verbreitet. Doch die Sparkassen wollen nicht aufgeben.

Während das US-amerikanische Paymentunternehmen Paypal allein in Deutschland 19 Millionen Kunden hat, nutzen das deutsche Pendant Paydirekt nur wenige – etwa eine Million Menschen.

Sparkassen: Erst zögerlich, nun geben sie Gas

Zum Start von Paydirekt vor zwei Jahren waren die Sparkassen noch eher zögerlich und schlossen sich erst nach zwei Monaten dem Projekt an. Nun geben Sie Gas. Sie wollen das schleppende Geschäft nach Informationen der Süddeutschen Zeitung mit einen Zuschuss in Höhe von 300 Millionen Euro retten.

Davon würde die Sparkassen-Finanzgruppe ein Drittel selbst übernehmen. Insider schätzen, dass bislang bereits 100 Millionen Euro in Paydirket investiert wurden. Mit der Erhöhung des Budgets erhofft sich die Branche den Durchbruch – Paypal ist das Angriffsziel. Damit würde allerdings auch das Risiko für die Banken steigen: Scheitert Paydirekt, drohen Banken entsprechend hohe Abschreibungen.

Paypal ist ohne Finanzspritze kaum zu schlagen

Ohne frisches Kapital wäre das Projekt schon jetzt gescheitert. Zur kleinen Nutzerzahl von Paydirekt kommt hinzu, dass der Service von vielen heimischen Online-Händlern nicht angeboten wird. Das bedeutet: Selbst die Kunden, die bei Paydirekt angemeldet sind, können die Bezahlmethode nicht nutzen, da die Online-Shops sie nicht anbieten.

Der Marktausbau kostet auf beiden Seiten

So nahm der Versandhandelsriese Otto Paydirekt erst im Juli 2017 als Bezahlmethode auf. Dafür musste Paydirekt allerdings eine "Mitgift" von rund zehn Millionen Euro an Otto zahlen. Die erhoffte Initialzündung blieb jedoch aus. Bisher konnte als einziger weiterer namhafter Partner die Kinokette Cineplex gewonnen werden.

 

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