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Wirtschaft: Ölpreise geben nach - Lagerbestände im Fokus


Wirtschaft  

Ölpreise geben nach - Lagerbestände im Fokus

15.11.2017, 13:21 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete im Mittagshandel 61,54 US-Dollar. Das waren 67 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um 61 Cent auf 55,09 Dollar.

Marktbeobachter verwiesen als Erklärung auf jüngste Spekulationen über eine mögliche Verlängerung der Förderbegrenzung durch wichtige Ölstaaten. Aus Kreisen der russischen Ölindustrie sei zu vernehmen, dass der wichtige Förderstaat keine Eile für eine Verlängerung sehe, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Bei dem für Ende November geplanten Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) dürfte die Frage einer möglichen Verlängerung der Förderbegrenzung eine wichtige Rolle spielen. Zuletzt wurde von führenden Vertretern der Opec mehrfach eine mögliche Verlängerung der Vereinbarung bis Ende 2018 ins Spiel gebracht. Bisher gilt die Förderbeschränkung bis März 2018.

Marktbeobachter erklärten die fallenden Ölpreise außerdem mit Hinweisen auf einen Anstieg der Ölreserven in den USA. Am späten Vorabend kursierten am Markt Meldungen, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) von einem Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,51 Millionen Barrel ausgehe. Steigende Ölreserven können ein Hinweis auf ein steigendes Angebot sein und belasten in der Regel die Ölpreise.

Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten zu den Lagerbestände der US-Regierung auf dem Programm. Diese dürften für neue Impulse im Handel am Ölmarkt sorgen. Hier wird von Experten allerdings ein Rückgang der US-Reserven erwartet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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