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Wirtschaft  

Aktien Osteuropa Schluss: Mehrheitliche Gewinne - Budapest in der Pole Position

16.11.2017, 19:20 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben sich am Donnerstag in einem positiven europäischen Marktumfeld stabil bis freundlich entwickelt. Während nur die Warschauer Börse marginal schwächer aus dem Handel ging, gab es in Budapest mit fast 1 Prozent die größten Gewinne. In Moskau stand der Leitindex RTSI dem mit 0,89 Prozent Plus auf 1126,52 Punkte nur wenig nach. Er beendete so eine viertägige Verlustserie.

Der ungarische Leitindex Bux stieg nach zuletzt vier Verlusttagen um 0,95 Prozent auf 38 982,30 Zähler. Bei den Einzelwerten kletterten die MOL-Aktien um fast 2 Prozent. Positives gab es hier von der Ratingagentur S&P zu vermelden, die das Bonitätsrating für den Ölkonzern auf die Investment-Kategorie erhöhte. Der Ölpreis, der die Aktien in den vergangenen Tagen belastet hatte, blieb am Donnerstag jedoch weiter unter Druck. Unter den übrigen Schwergewichten legten OTP Bank und Gedeon Richter rund ein halbes Prozent zu. MTelekom schlossen unverändert.

Der Prager Leitindex PX gewann moderate 0,18 Prozent auf 1054,75 Punkte. Bei den Einzelwerten setzten die Aktien des Gewinnspielanbieters Fortuna ihren Höhenflug der vergangenen Tage mit einem Anstieg um 0,7 Prozent fort. Daneben stiegen die schwer gewichteten Papiere des Energiekonzerns CEZ um 0,9 Prozent. Unter Druck standen hingegen die Aktien von CETV, die um 0,7 Prozent fielen. Größter Indexverlierer waren die Titel des Spirituosenkonzerns Stock Spirits mit Einbußen von 1,38 Prozent.

Nur an der Warschauer Börse stand ein hauchdünnes Minus zu Buche. Der WIG-30 verlor 0,05 Prozent auf 2776,79 Punkte, während der breiter gefasste WIG um 0,07 Prozent auf 62 299,29 Zähler nachgab. Belastet wurde er vor allem von Ölaktien, die ihre Vortagesverluste ausweiteten: PKN Orlen und Grupa Lotos büßten bis zu 5 Prozent ein. Zu den Gewinnern gehörten aber die Papiere der Bank Zachodni mit einem Satz nach oben um 4 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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