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Siemens: Beschäftigte protestieren bundesweit gegen Stellenstreichungen


Massenentlassung trotz Gewinnen  

Siemens-Beschäftigte protestieren gegen Stellenstreichungen

17.11.2017, 15:28 Uhr | dpa

Siemens: Beschäftigte protestieren bundesweit gegen Stellenstreichungen. Siemens-Mitarbeiter protestieren am 16.11.2017 in Görlitz (Sachsen) vor dem Siemens-Werk gegen die geplante Werksschließung.  (Quelle: dpa/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild)

Siemens setzt nicht nur in Berlin den Rotstift an. Siemens-Mitarbeiter in Görlitz demonstrierten tags zuvor ebenfalls gegen einen geplante Werksschließung. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Siemens will weltweit 6900 Mitarbeiter entlassen, auch deutschen Standorten droht das Aus. Dagegen gehen die Betroffenen jetzt bundesweit auf die Straße.

Rund 200 Mitarbeiter des Siemens-Werks in Erfurt haben sich am Freitagmorgen an einer Mahnwache beteiligt, um für den Erhalt ihres Standorts und ihrer Arbeitsplätze zu protestieren. Dabei stellte sich der Betriebsrat auch den Fragen der Belegschaft. Am Vormittag sollte es dann noch eine Belegschaftsversammlung geben.

In Berlin wurde für Freitag ebenfalls zu Protesten aufgerufen. Vor dem Verwaltungsgebäude in der Nonnendammallee war eine Kundgebung geplant. 870 Berlinern droht am Standort der Verlust des Arbeitsplatzes. 

Die IG Metall kündigte harten Widerstand gegen Stellenabbau und Standortschließungen an. Man werde um jeden Arbeitsplatz kämpfen. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte in der RBB-"Abendschau": "Wir werden ausloten, was wir tun können für die Standorte in Ostdeutschland, aber vor allem in Berlin." Man werde alles möglich machen, damit so wenig wie möglich Arbeitsplätze abgebaut würden.

870 Streichungen in Berlin, weltweit 6900

In Berlin sollen allein im Siemens-Dynamowerk 570 von rund 870 Stellen wegfallen, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Die Schließung des traditionsreichen Dynamowerks sei aber "nicht vorgesehen". Im Gasturbinenwerk in Berlin-Moabit ist der Abbau von etwa 300 Stellen geplant. Siemens reagiert mit seinen Plänen auf die schwache Nachfrage nach Gasturbinen für Kraftwerke und großen Elektromotoren für die Industrie.

Weltweit will Siemens 6900 Stellen abbauen, davon die Hälfte in Deutschland. Zwei Standorte im sächsischen Görlitz und in Leipzig mit zusammen 920 Arbeitsplätzen sollen geschlossen werden.

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