Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Revancheakt: Kanada lässt Kampfjet-Deal mit USA platzten


Revancheakt gegen Trump  

Kanada lässt das Kampfjet-Deal mit USA platzen

13.12.2017, 08:56 Uhr | dpa, t-online.de

Revancheakt: Kanada lässt Kampfjet-Deal mit USA platzten. Die Entscheidung der kanadischen Regierung wird als Revancheakt für den Schritt der US-Regierung von Donald Trump gesehen. (F/A-18 Super Hornet Kampfjet) (Quelle: dpa/Andy Rain/EPA)

Die Entscheidung der kanadischen Regierung wird als Revancheakt für den Schritt der US-Regierung von Donald Trump gesehen. (F/A-18 Super Hornet Kampfjet) (Quelle: Andy Rain/EPA/dpa)

Zwischen Kanada und den USA eskaliert der Handelsstreit um grenzüberschreitende Flugzeuglieferungen. Als eine Antwort auf Sanktionen der US-Regierung lässt Kanada ein Kampfjet-Deal fallen.

Das Land lässt seine Pläne fallen, dem US-Hersteller Boeing 18 Kampfjets vom Typ Super Hornet abzukaufen. Stattdessen ersteht Kanada 18 gebrauchte F-18-Kampfflugzeuge aus Australien und schreibt den eigentlichen Auftrag neu aus, wie Verteidigungsminister Harjit Sajjan am Dienstag (Ortszeit) ankündigte. Der Ankündigung waren bereits tagelang Spekulationen vorausgegangen.

Revancheakt für den Schritt der US-Regierung

Die Entscheidung der kanadischen Regierung wird als Revancheakt für den Schritt der US-Regierung von Donald Trump gesehen, die Importe von Passagiermaschinen für die US-Fluggesellschaft Delta Airlines mit erheblichen Strafzöllen belegt hatte. Die Bombardier-Flugzeuge seien über Gebühr staatlich subventioniert, befand das US-Handelsministerium.

Kanada kündigte an, einen Teil seiner Flotte von Kampfflugzeugen neu ausschreiben zu wollen. Auftragnehmer, die sich schädlich für Kanada verhielten, seien in dem Bieterprozess benachteiligt. Dies ist ein klarer Fingerzeig in Richtung Boeing. Der US-Hersteller bedauerte in einer Stellungnahme die Entwicklung.

Die USA und Kanada verhandeln derzeit über die Neufassung ihres gemeinsamen Freihandelsabkommens mit Mexiko (Nafta). Die Chancen auf eine Einigung waren zuletzt dem Vernehmen nach wieder gesunken.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal