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Wirtschaft - Aktien New York: Kaum verändert am Tag nach dem Zinsschritt

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Wirtschaft  

Aktien New York: Kaum verändert am Tag nach dem Zinsschritt

14.12.2017, 20:26 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Am Tag nach dem Zinsschritt der US-Notenbank (Fed) hat sich die Wall Street zuletzt kaum von der Stelle bewegt. Die wichtigsten Aktienindizes reduzierten am Donnerstag ihre anfangs moderaten Gewinne oder drehten teilweise leicht ins Minus. Zur Wochenmitte hatte die Fed ihren Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben und keine Hinweise auf eine schnellere Straffung der Geldpolitik gegeben.

Der Dow stand zuletzt 0,10 Prozent tiefer bei 24 559,92 Punkten, nachdem er zuvor noch bei gut 24 672 Punkten ein weiteres Rekordhoch erreicht hatte. Für den S&P 500 ging es um 0,19 Prozent auf 2657,70 Punkte nach unten. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 stieg um 0,09 Prozent auf 6400,37 Punkte.

Von Konjunkturseite kamen positive Nachrichten. So gab es in der vergangenen Woche weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet. Zudem waren die Umsätze des Einzelhandels im November überraschend deutlich gestiegen. Nach Einschätzung der Landesbank Helaba bleiben die Aussichten für 2018 mit diesen Zahlen weiter positiv. "Die Fed dürfte sich in ihrer Politik gradueller Zinserhöhungen bestätigt fühlen", betonten die Experten.

Bei den Einzelwerten blieben die Aktien von Unterhaltungskonzernen im Blickpunkt. Die jüngsten Spekulationen über einen Milliardendeal bewahrheiteten sich: Walt Disney schnappt sich für 52,4 Milliarden US-Dollar große Teile des Medienkonzerns 21st Century Fox. Die Details des nun festgezurrten Deals katapultierten die Aktien von 21st Century Fox um fast 5 Prozent nach oben. Die Papiere von Walt Disney gewannen an der Dow-Spitze gut 2 Prozent.

Weil der kriselnde Generikakonzern Teva drastisch sparen will, schnellten seine Anteilsscheine um rund 10 Prozent in die Höhe. Damit notieren sie wieder auf dem Niveau von Anfang Oktober. Statt der zuvor spekulierten 10 000 sollen 14 000 Stellen gestrichen werden, was 25 Prozent aller Mitarbeiter bedeutet. Dass auch die Aktionäre mit einer ausgesetzten Dividende Einschnitte hinnehmen müssen, geriet in den Hintergrund. Allerdings waren die Papiere in den vergangenen Monaten auch deutlich gefallen.

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