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Lindner kritisiert Merkel wegen Kredits für Air Berlin


Niki-Pleite  

Merkel wegen Kredits für Air Berlin kritisiert

15.12.2017, 08:37 Uhr | dpa-AFX

Lindner kritisiert Merkel wegen Kredits für Air Berlin . Die Air-Berlin-Tochter Niki hat Insolvenz angemeldet.  (Quelle: AP/dpa/Georg Hochmuth/Archiv)

Die Air-Berlin-Tochter Niki hat Insolvenz angemeldet. (Quelle: Georg Hochmuth/Archiv/AP/dpa)

Nach der Pleite der Ferienfluglinie Niki nimmt die Kritik am Millionenkredit der Bundesregierung für die insolvente Airline-Mutter Air Berlin AIR BERLIN PLC    EO -,25 Aktie zu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) könne ihre Zusage nicht mehr einhalten, wonach letztlich nicht der Steuerzahler für den Kredit in Höhe von 150 Millionen Euro aufkommen müsse. Das sagte FDP-Chef Christian Lindner der "Nordwest-Zeitung" (Freitag). "Die Bundesregierung hätte diese Entwicklung voraussehen und verhindern müssen."

Zuvor hatte Regierungssprecher Steffen Seibert gesagt: "Durch den unerwarteten Ausfall der Erlöse aus dem Niki-Verkauf kann der vom Bund verbürgte Kredit der KfW an Air Berlin möglicherweise nur zum Teil zurückgezahlt werden."

Christian Lindner: "Ein solcher Staatskredit war nicht akzeptabel."

Lindner forderte Aufklärung, "ob es hinter den Kulissen Absprachen zwischen der Lufthansa LUFTHANSA AG VNA O.N. Aktie und einzelnen Konzernen auf dem Markt gegeben hat". "Die Bundesregierung wird zu ihrer Rolle im Fall Air Berlin und Niki Rede und Antwort stehen müssen", sagte der FDP-Chef. "Ein solcher Staatskredit war nicht akzeptabel." Die Bundesregierung hatte den Übergangskredit nach eigenen Angaben gewährt, um den Fortbetrieb der Air Berlin in der Urlaubszeit zu sichern. Konkurrenten wie der irische Billigflieger Ryanair LUFTHANSA AG VNA O.N. Aktie hatten die Staatshilfe indes scharf kritisiert und der Bundesregierung, Air Berlin sowie Lufthansa ein "offensichtliches Komplott" vorgeworfen.

Niki hatte am Mittwoch Insolvenzantrag gestellt, nachdem die Lufthansa ihr Übernahmeangebot zurückgezogen hatte. Bei der österreichischen Fluglinie sind etwa 1000 Mitarbeiter beschäftigt.

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