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Opel kündigt Kurzarbeit an und weitet Frühverrentung aus


Einschnitte für Arbeitnehmer  

Opel kündigt Kurzarbeit an und weitet Frühverrentung aus

15.12.2017, 15:37 Uhr | Reuters

Opel kündigt Kurzarbeit an und weitet Frühverrentung aus. Opel (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Opel (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Die Sanierung von Opel zieht tiefe Einschnitte für Beschäftigte nach sich. Ziel des Konzern ist es in drei Jahren aus den Verlusten herauszukommen. Für die Realisierung einigten sich Betriebsrat, IG Metall und Geschäftsleitung der Rüsselsheimer Peugeot-Tochter sich auf gemeinsame Eckpunkte.

Um kurzfristig die Kosten zu senken, sollen Mitarbeiter in der Verwaltung und den Entwicklungsabteilungen ab Anfang kommenden Jahres für mindestens sechs Monate in Kurzarbeit geschickt werden, teilte Opel am Freitag mit. In schwach ausgelasteten Bereichen soll die Arbeitszeit von derzeit 40 Stunden im Schnitt auf die tarifvertraglich vereinbarte 35 Stunden in der Woche gekürzt werden. Ältere Mitarbeiter sollen früher in den Ruhestand gehen, Leiharbeiter werden entlassen.

Allein 30 Prozent der erwarteten Kostenvorteile durch den Zusammenschluss mit dem französischen Autokonzern sollen durch die bereits angekündigte Zusammenlegung des Einkaufs gehoben werden. Ferner hätten sich Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung darauf geeinigt, zusätzliche Maßnahmen zur Umsetzung des Sanierungs- und Zukunftsplans zu entwickeln, teilte Opel weiter mit, ohne Details zu nennen. Die Höhe der erwarteten Einsparungen und des Personalabbaus bezifferten die Rüsselsheimer ebenfalls nicht.

Sanierungsplan Anfang November vorgestellt

Peugeot-Chef Carlos Tavares und der neue Opel-Chef Michael Lohscheller hatten Anfang November den Sanierungsplan für Opel präsentiert, mit dem anfangs 1,1 Milliarden Euro im Jahr gespart werden sollen. Das Programm sieht vor, dass das deutsche Traditionsunternehmen ohne Werksschließungen und Kündigungswellen bis 2020 aus den roten Zahlen geführt wird, in denen es fast 20 Jahre unter Regie der früheren US-Mutter General Motors steckte. PSA Peugeot Citroen hatte Opel im August von GM übernommen. Europaweit arbeiten bei Opel und Vauxhall 38.000 Menschen, davon etwa 19.000 in Deutschland. Bei PSA hat Tavares die Belegschaft seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren um 20.000 auf rund 90.000 Mitarbeiter geschrumpft.

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