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Wirtschaft  

Aktien Osteuropa Schluss: Erneut uneinheitlich

20.12.2017, 18:55 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch erneut uneinheitlich geschlossen. Erneut legten die Börsen in Tschechien und Ungarn moderat zu, die Börsen in Polen und Russland folgten dagegen den Aktienmärkten der Eurozone.

Der russische Leitindex RTSI gab um 0,46 Prozent auf 1129,33 Zähler nach.

In Warschau verlor der Wig-30 0,05 Prozent auf 2818,06 Punkte, während der breiter gefasste Wig 0,08 Prozent auf 63 355,53 Zähler einbüßte. Im Blick stand an diesem Tag vor allem das von der EU-Kommission eröffnete Grundrechtsverfahren gegen Polen. Das Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrags ist bisher noch nie angewandt worden, kann jedoch für den Staat bis zum Verlust seiner Stimmrechte in der EU führen.

Unter den Einzelwerten fanden die Papiere von Eurocash Beachtung und sanken um 1,57 Prozent. Die Raiffeisen Centrobank hat das Kursziel der Unternehmensgruppe aus dem Lebensmittelgroßhandel von 41,0 auf 36,0 Zloty gekappt. Die Kaufempfehlung wurde aber beibehalten. Größter Verlierer waren allerdings erneut der Anteilsschein des Inkassounternehmens Kruk mit minus 4,55 Prozent.

In Budapest rückte der ungarische Leitindex BUX um 0,10 Prozent auf 38 846,60 Punkte vor. Konjunkturseitig rückten Daten zu den Bruttolöhnen Ungarns in Vordergrund. Im Oktober waren diese laut dem Zentralen Statistikamt im Jahresvergleich um 12,8 Prozent gestiegen.

Wichtige Unternehmensnachrichten blieben dagegen aus. MOL verloren 0,13 Prozent und Magyar Telekom 0,65 Prozent. OTP Bank stiegen dagegen um 0,29 Prozent.

In Prag legte der tschechische Leitindex PX um 0,43 Prozent auf 1075,86 Punkte zu. Die Papiere des Telekomunternehmen O2 gewannen 1,08 Prozent. Der Konzern gab bekannt, er habe seinen Anteil an Taxify für etwas mehr als 70 Millionen tschechische Kronen veräußert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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