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Eurowings streicht ab Januar Hunderte Flüge

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Bundesweiter Flugausfall  

Eurowings streicht ab Januar Hunderte Flüge

21.12.2017, 16:24 Uhr | t-online.de, jasch

Eurowings streicht ab Januar Hunderte Flüge. Eurowings: Die Airline sagt bundesweit rund 300 Flüge ab. (Quelle: dpa/Christoph Schmidt)

Eurowings: Die Airline sagt bundesweit rund 300 Flüge ab. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Per Mail informiert Eurowings die Kunden, dass ihre Flüge ausfallen. Was hinter dem Schachzug stecken könnte.

Die Billigtochter der Lufthansa, Eurowings, streicht bundesweit knapp 300 innerdeutsche Flüge. Von Januar bis Ende März seien insgesamt 600 Verbindungen von Anpassungen im Flugplan betroffen, sagte ein Sprecher der Lufthansa-Tochter am Donnerstag. Bei mehr als 300 Flügen würden
Passagiere auf andere Verbindungen umgebucht. Die übrigen Flüge müssten gestrichen werden. Passagiere, die einer Umbuchung nicht zustimmen, erhielten ihr Geld zurück, sagte ein Sprecher. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin Focus darüber berichtet.

Die Flüge wollte das Unternehmen eigentlich anstelle der Pleite gegangenen Air Berlin ab Januar durchführen. Dem Focus-Bericht zufolge informierte Eurowings Kunden per E-Mail, "dass wir Ihren Flug nicht wie geplant durchführen können".

Wer mit Eurowings zwischen Berlin und München fliegen will, muss derzeit bis Ende März warten. Erst ab dann sind wieder Tickets im Angebot. Eurowings erklärte gegenüber Focus, ein Prozent der Flüge habe man aus „kartellrechtlichen Überlegungen“ bis zum Start des Sommerflugplans aus dem Markt genommen.

Welche Gründe die Experten vermuten

Die Lufthansa sieht sich derzeit erhöhter Aufmerksamkeit der Wettbewerbshüter ausgesetzt. Der Konzern möchte große Teile der insolventen Airline Air Berlin übernehmen. Weil die EU-Kommission massive Bedenken dagegen hatte, sagte die Lufthansa zuletzt die Übernahme der Air-Berlin-Tochter Niki ab.

Die Entscheidung, Eurowings-Flüge abzusagen, resultiert aus dieser Gemengelange, ist der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt überzeugt. "Offensichtlich sieht sich die Lufthansa mit Blick auf die geplatzte Niki-Übernahme genötigt, neuen Bedenken der Kartellwächter zuvorzukommen", sagte Großbongardt t-online.de. So wolle die Airline darauf hinwirken, dass der Kauf weiterer Teile von Air Berlin durch die Kartellbehörden erlaubt werde.

Indem Lufthansa und Eurowings nun Raum für Flüge von Mitbewerbern schaffen, könnte sie die Genehmigung weiterer Übernahmen erleichtern, so Großbongardt. Das verknappte Angebot könnte zu höheren Ticketpreisen führen. Diese Angebotsverknappung sei eine Konsequenz der Flugstreichungen, aber nicht das Ziel. "Die tun nun etwas, was die Kartellwächter ohnehin verlangen würden", sagt Großbongardt.

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