Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Bitcoin-Geschäfte: Wann Kursgewinne steuerpflichtig sind


Auch das Finanzamt freut sich  

Bitcoin-Geschäfte: Wann Kursgewinne steuerpflichtig sind

22.12.2017, 12:17 Uhr

Bitcoin-Geschäfte: Wann Kursgewinne steuerpflichtig sind. Bitcoin-Münzen: Grundsätzlich gelten für Bitcoin die Regeln für sogenannte Spekulationsgeschäfte.  (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Bitcoin-Münzen: Grundsätzlich gelten für Bitcoin die Regeln für sogenannte Spekulationsgeschäfte. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

5.000, 10.000, 15.000: Der Bitcoin-Kurs ging zuletzt steil nach oben. Für risikofreudige Anleger kann das ein gutes Geschäft sein. Sie sollten die Rechnung allerdings nicht ohne das Finanzamt machen.

Mit dem Bitcoin-Kurs ließen sich in den Wochen vor Weihnachten schnell beachtliche Gewinne erzielen. Allerdings müssen Anleger daran unter Umständen das Finanzamt beteiligen – je nachdem wie viel Zeit vergangen ist zwischen dem Bitcoin-Kauf und -Verkauf.

Wann Kursgewinne steuerpflichtig sind

Grundsätzlich gelten nach Angaben des Bundesfinanzministeriums für Bitcoin folgende Regeln: Kursgewinne sind steuerpflichtig, wenn zwischen Kauf und Verkauf nicht mehr als ein Jahr lag. Ist die Jahresfrist abgelaufen, sind die Gewinne steuerfrei. Das gilt spiegelbildlich auch für Verluste.

"Werden die Gewinne innerhalb der Jahresfrist erzielt, zählen sie zum Einkommen", sagt Uwe Rauhöft vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL). "Das heißt, es gilt der persönliche Steuersatz." Je nach Höhe des Gewinns kann dieser Steuersatz deutlich steigen.

Ein Beispiel für Bitcoin-Versteuerung 

Wer ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 35.000 Euro hat, hat einen persönlichen Grenzsteuersatz von 35,3 Prozent inklusive Solidaritätszuschlag. Fällig werden rund 7.424 Euro Steuern. Erzielt ein solcher Steuerzahler innerhalb der Jahresfrist einen Gewinn aus Bitcoin-Geschäften in Höhe von 20.000 Euro, steigt der persönliche Steuersatz auf 44,3 Prozent samt Solidaritätszuschlag. Zusätzlich zahlt der Anleger in diesem Fall rund 8.000 Euro Steuern.

Erzielt der Anleger innerhalb der Spekulationsfrist dagegen Verluste, kann er diese auch nur mit entsprechenden Gewinnen gegenrechnen. "Wenn es keine entsprechenden Gewinne gibt, können Sie die Verluste über die Einkommensteuererklärung feststellen lassen", sagt Rauhöft. "Dann können sie auch später mit Gewinnen verrechnet werden."

Quelle:
- dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die DSL-Alternative mit LTE50, pausieren jederzeit möglich
den congstar Homespot 100 entdecken
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe