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Einzelhandel zieht "gemischte" Zwischenbilanz für Weihnachten


Kleinere Händler unzufrieden  

Einzelhandel zieht "gemischte" Zwischenbilanz des Weihnachtsgeschäfts

24.12.2017, 14:20 Uhr | AFP, AM

Einzelhandel zieht "gemischte" Zwischenbilanz für Weihnachten. Weihnachtsgeschäft mit Rabatten (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Ein Passant geht an einem Schaufenster mit Weihnachtsrabatten vorbei: Der deutsche Einzelhandel hat eine "gemischte" Zwischenbilanz des Weihnachtsgeschäfts gezogen. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

Die Vorweihnachtszeit ist die wichtigste für den Einzelhandel, weil mit Geschenken hohe Umsätze erzielt werden können. Für 2017 fällt die Bilanz gemischt aus.

Der deutsche Einzelhandel hat eine "gemischte" Zwischenbilanz des Weihnachtsgeschäfts gezogen. Besonders die Erwartungen vieler kleinerer Händler hätten sich nicht erfüllt, teilt der Handelsverband Deutschland (HDE) mit.

Gute Geschäfte für den Online-Handel

Größere Unternehmen sind hingegen zufriedener, gute Geschäfte machte der Online-Handel.

Für November und Dezember hat der HDE einen Umsatz von 94,5 Milliarden Euro im Einzelhandel prognostiziert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um drei Prozent. Mehr als zwölf Milliarden Euro davon entfallen auf den Online-Handel.

Die beliebtesten Geschenke

Zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken zählen dem Verband zufolge Bücher, Spielwaren und Bekleidung. Auch Sportartikel, Kosmetik und Drogeriewaren seien gefragt. Bargeld und Gutscheine sind dem HDE zufolge besonders unter Erwachsenen beliebte Geschenke. Nach HDE-Schätzungen werden im Weihnachtsgeschäft rund drei Milliarden Euro Umsatz mit dem Verkauf von Gutscheinen erzielt.

"In der vierten Adventswoche verlief das Weihnachtsgeschäft deutlich besser als noch in der Woche zuvor und leicht oberhalb des Vorjahresniveaus", erklärt der Verband. Der Samstag sei noch einmal ein umsatzstarker Tag gewesen. Zwischen den Jahren sollen weitere folgen, wenn Gutscheine und Bargeldgeschenke eingelöst werden.

Bislang fällt die Zwischenbilanz des Einzelhandels "gemischt" aus, wie HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth berichtet. "Größere Unternehmen zeigen sich durchweg zufriedener als kleine und mittelständische Betriebe. Der Onlinehandel wächst dynamisch." Da besonders große Betriebe ihre Waren häufig auch über eigene Online-Shops vertreiben, rechnet der HDE im Weihnachtsgeschäft mit einem Wachstum um zehn Prozent im Internet-Handel.

Für das Jahr 2017 erwartet der HDE einen Gesamtumsatz von 501 Milliarden Euro, davon 49 Milliarden Euro im Online-Handel. Das entspricht einem Wachstum um drei Prozent.

Quellen:
- Nachrichtenagentur AFP, jdö/mid

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