Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft: US-Notenbanker halten an Straffungskurs fest - Fokus auf Inflation

...

Wirtschaft  

US-Notenbanker halten an Straffungskurs fest - Fokus auf Inflation

03.01.2018, 20:43 Uhr | dpa-AFX

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Notenbank Fed hält trotz einer eher schwachen Inflationsentwicklung an ihrem geldpolitischen Kurs fest. Die meisten Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss sprechen sich für weitere graduelle Leitzinsanhebungen aus, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur jüngsten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) vom 12. und 13. Dezember hervorgeht. Maßgeblich für das Straffungstempo dürfte demnach die künftige Entwicklung der Teuerung sein.

Die Fed signalisiert bislang drei Zinsanhebungen für dieses Jahr. Der Markt geht eher von zwei Erhöhungen aus, beginnend ab März. Erschwert wird die Vorhersehbarkeit der US-Geldpolitik durch die zahlreichen Personalwechsel, die in der Fed anstehen. So erhält die Fed nicht nur einen neuen Chef und Vize-Chef, sondern auch weitere neue Mitglieder im einflussreichen Direktorium.

Während man mit der wirtschaftlichen Entwicklung allgemein zufrieden gewesen sei, gebe es Einigkeit darüber, dass man die weitere Inflationsentwicklung genau im Blick behalten müsse, hieß es in dem Protokoll. Dabei wurde auch der zuletzt gesunkene Abstand zwischen den kurzfristigen und den langfristigen Zinsen thematisiert, der aber den Währungshütern zufolge im historischen Vergleich nicht unüblich ist.

Sollte sich die Inflation künftig nicht auf die angepeilten zwei Prozent zu bewegen, könnte das Tempo der Zinsanhebungen laut dem Protokoll verlangsamt werden. Andererseits wurde auch die Sorge geäußert, dass zu schnelle Maßnahmen sowie fiskalpolitische Impulse zu einem übermäßigen Inflationsanstieg führen könnten. Viele Fed-Mitglieder erwarten durch die kurz vor Weihnachten von US-Präsident Donald Trump abgesegnete Steuerreform einen Anstieg der Konsumausgaben sowie einen moderaten Schub bei den Investitionen.

Der US-Dollar bekam durch die Veröffentlichung etwas Auftrieb und schickte den Euro im Gegenzug auf sein Tagestief von 1,2001 Dollar. Die Renditen auf US-Staatspapiere legten leicht zu. Am US-Aktienmarkt gab es kaum Reaktionen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
NIVEA MEN: unkomplizierte Pflege für moderne Männer
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018