Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News > Eigene >

US-Handelsdefizit steigt auf höchsten Stand seit 10 Jahren


Größtes Defizit seit zehn Jahren  

Trotz Trump – US-Außenhandel läuft immer schlechter

06.12.2018, 17:55 Uhr | dpa-AFX, hs

US-Handelsdefizit steigt auf höchsten Stand seit 10 Jahren. Containerschiff in Oakland: Zölle auf US-Produkte machen der Wirtschaft zu schaffen. (Quelle: dpa/Ben Margot)

Containerschiff in Oakland: Zölle auf US-Produkte machen der Wirtschaft zu schaffen. (Quelle: Ben Margot/dpa)

Entgegen der Ziele von Donald Trump steigt das amerikanische Handelsbilanzdefizit immer weiter. Beim Warenaustausch mit einem Rivalen läuft es für die USA besonders schlecht. 

Das Defizit der US-Handelsbilanz ist entgegen den Zielen von Präsident Donald Trump auf den höchsten Stand seit 10 Jahren geklettert. Mit dem Rest der Welt hätten die USA im Oktober ein Handelsdefizit von 55,5 Milliarden US-Dollar verzeichnet, teilte das amerikanische Handelsministerium mit. Das ist das höchste Minus seit Oktober 2008 – und ausgerechnet im Handel mit dem größten Rivalen China erreichte das US-Defizit sogar ein Rekordhoch.

Defizit legte seit Trumps Amtsantritt zu

Für US-Präsident Donald Trump ist das keine gute Nachricht. Eigentlich will er durch seine Handelspolitik das Defizit im Außenhandel deutlich senken. Stattdessen liegt es nun gegenüber dem Zeitpunkt seines Amtsantritts im Januar 2017 knapp 9 Milliarden Euro höher.

Seit Jahrzehnten importieren die USA weit mehr als sie exportieren. Trump führt das auf unfaire Handelspraktiken anderer Länder wie China aber auch Deutschland zurück. Ziel seiner protektionistischen Handelspolitik ist es, das zu ändern.

Gerade das Beispiel China zeigt aber, dass Trumps Vorgehen bislang erfolglos bleibt – und womöglich sogar kontraproduktiv ist. Im Handel mit China ist das US-Defizit im Oktober von 40,2 auf 43,1 Milliarden und damit auf ein Rekordhoch geklettert. Zurück gingen etwa die Sojabohnen-Exporte aus den USA. China hatte unter anderem auf Sojabohnen Gegenzölle erhoben, nachdem Trump mit Strafzöllen gegen Peking vorgeprescht war.


Bankanalysten hatten für Oktober ein etwas niedrigeres Defizit in Höhe von 55,0 Milliarden Dollar erwartet. Im September hatte das Defizit revidierten Zahlen zufolge noch bei 54,6 Milliarden Dollar gelegen, wie das Ministerium weiter mitteilte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Elegant und stilsicher - entdecken Sie die Eventlooks
bei MADELEINE
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018