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Landkreise warnen vor neuen Sparkassen-Schließungen


Höhere Gebühren?  

Experten warnen vor neuen Sparkassen-Schließungen

08.01.2018, 12:25 Uhr | dpa-AFX

Landkreise warnen vor neuen Sparkassen-Schließungen. Logo der Sparkasse vor bewölktem Himmel: Immer mehr Filialen werden geschlossen. (Quelle: imago images/Müller-Stauffenberg)

Logo der Sparkasse vor bewölktem Himmel: Immer mehr Filialen werden geschlossen. (Quelle: Müller-Stauffenberg/imago images)

Die Landkreise als Träger vieler Sparkassen haben die Geldhäuser vor den Konsequenzen weiterer Filialschließungen gewarnt. Sollte der Trend vor allem in dünner besiedelten Regionen anhalten, drohe die Verankerung der Institute im ländlichen Raum verloren zu gehen. 

"Man sollte nicht generell den Rückzug aus der Fläche propagieren, nur weil es vielleicht hier und da nicht wirtschaftlich ist", sagt der Geschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Hans-Günter Henneke, in der "Süddeutschen Zeitung".

Statt Schließungen könnten Fusionen oft nötige Einsparungen bringen – doch könne das auch höhere Kosten für Kunden fremder Banken bedeuten. "Es kann nicht sein, dass wir ein großes Geldautomaten-Netz zur Verfügung stellen, das dann auch Kunden anderer Banken günstig nutzen können", meint Henneke. "Die Sparkassen sollten von Nicht-Kunden höhere Gebühren fürs Abheben verlangen."

Immer mehr Bankfilialen werden geschlossen

Im Oktober 2017 hatte eine Studie der staatlichen Förderbank KfW ergeben, dass das Filialsterben auf dem deutschen Bankenmarkt sich zuletzt weiter beschleunigte. In den Jahren 2014 und 2015 wurden demnach insgesamt 2200 Standorte aufgegeben. Die Schließung von Zweigstellen habe noch einmal an Tempo gewonnen, hieß es.

Seit der Jahrtausendwende hat Deutschlands Bankenmarkt den Angaben zufolge fast 10.200 der damals noch gut 38.000 Bankfilialen verloren. "Behalten die Banken das aktuelle Rückbautempo bei, würde im Jahr 2035 gut die Hälfte der zur Jahrtausendwende existierenden Filialen geschlossen sein", sagt KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner voraus.

Gebühren könnten steigen

Henneke hält die Sparkassen für zentrale Dienste im Erscheinungsbild der Landkreise. Man müsse daher nötigenfalls auch in Kauf nehmen, "dass die Gebühren eventuell etwas höher sind und die Kredite vielleicht etwas teurer sind als bei Banken ohne Filialen". Er betont: "Die Sparkassen sind kein Franchise-System à la McDonald's."

Quelle:

  • Nachrichtenagentur dpa

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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