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IG Metall ruft zu weiteren Warnstreik-Aktionen auf

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Tarifkonflikt in der Metallindustrie  

IG Metall weitet Warnstreiks aus

09.01.2018, 08:14 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

IG Metall ruft zu weiteren Warnstreik-Aktionen auf. Die Nachtschicht-Beschäftigten treffen sich zu einer Warnstreik-Aktion der IG Metall vor den Toren der Aluminium Norf GmbH in Neuss (Nordrhein-Westfalen) zu einem Fackelzug. (Quelle: dpa/Guido Kirchner)

Die Nachtschicht-Beschäftigten treffen sich zu einer Warnstreik-Aktion der IG Metall vor den Toren der Aluminium Norf GmbH in Neuss (Nordrhein-Westfalen) zu einem Fackelzug. (Quelle: Guido Kirchner/dpa)

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie will die IG Metall die Warnstreiks am Dienstag ausweiten. Schwerpunkte seien Nordrhein-Westfalen und Bayern, kündigte die Gewerkschaft an. Erste Warnstreik-Aktionen sind bereits angelaufen.

Bei dem Kampf geht es um höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten für die 3,9 Millionen Metaller in Deutschland. Nach den Aktionen mit bundesweit 15.000 Beteiligten am Montag rief die IG Metall für Dienstag allein zwischen Rhein und Ruhr mehrere Zehntausend Beschäftigte auf, die Arbeit vorübergehend niederzulegen. Davon seien 143 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen betroffen, kündigte die Gewerkschaft an.

In NRW waren erste Aktionen bereits in den Nachtschichten angelaufen. Um 04.30 Uhr war nach Angaben der örtlichen IG Metall ein Fackelzug mit 350 Beschäftigten des Aluminium-Norf-Werks in Neuss um das Werksgelände gezogen. Weitere Warnstreiks sind im Tagesverlauf unter anderem im Ruhrgebiet, in Paderborn, Gütersloh, Bocholt, im Märkischen Kreis sowie in Düren geplant.

Ihre Meinung zu der Forderung von IG Metall

IG Metall fordert 6 Prozent mehr Lohn

Schwerpunkt in Bayern ist Schweinfurt, wo die IG Metall mehrere Tausend Beschäftigte der Industrie- und Autozulieferer Schaeffler SCHAEFFLER AG INH. VZO Aktie, Bosch-Rexroth, ZF und SKF zu Warnstreiks aufgerufen hat. Sie sollen am Vormittag zu einer zentralen Kundgebung zusammenkommen. Von den Alpen bis zur Küste werde es am Dienstag in jedem IG-Metall-Bezirk Aktionen geben, kündigte die Gewerkschaft in Frankfurt am Main an.

Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Lohn bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr sowie das Recht für jeden Beschäftigten, seine Arbeitszeit vorübergehend von 35 auf 28 Stunden pro Woche zu verkürzen. Für Schichtarbeiter und Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sollen die Arbeitgeber einen teilweisen Lohnausgleich zahlen.

Die Arbeitgeber haben 2,0 Prozent plus eine Einmalzahlung bei einer Laufzeit von 15 Monaten angeboten. Zudem wollen sie die Arbeitszeit mit Zustimmung des einzelnen Arbeitnehmers auch weit über 35 Stunden hinaus verlängern können. Die dritte Verhandlungsrunde für die Branche beginnt am Donnerstag in Baden-Württemberg.

Quelle:
– dpa-AFX

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