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Wirtschaft: Euro steigt deutlich - Dollar unter Druck

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Wirtschaft  

Euro steigt deutlich - Dollar unter Druck

10.01.2018, 13:33 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch von einer breit angelegten Schwäche des US-Dollar profitiert und ist deutlich gestiegen. Der Dollar verlor dagegen zu vielen Währungen an Boden, nachdem laut einem Medienbericht China über sein Engagement in amerikanischen Staatsanleihen nachdenkt.

Ein Euro kostete im Mittagshandel 1,2010 Dollar und damit fast einen Cent mehr als im Tagestief. Der Dollar-Index, der den Wert der US-Währung an einem Korb wichtiger Devisen misst, fiel deutlich zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1932 Dollar festgesetzt.

Auslöser der Dollar-Verluste war ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Diese hatte mit Bezug auf informierte Kreise gemeldet, dass China über eine Verringerung oder gar einen Stopp seiner Käufe von US-Staatsanleihen nachdenke. China ist der größte Gläubiger der USA, ein Stopp der Kreditvergabe durch China wäre ein schwerer Schlag für die größte Volkswirtschaft der Welt - zumal der Warnschuss in einer Zeit rückläufiger Anleihebestände der amerikanischen Notenbank und einer absehbar weiter steigenden US-Staatsverschuldung kommt.

Den deutlichsten Rückenwind unter den großen Währungen erhielt der japanische Yen. Neben der Dollarschwäche wurde auf die Entscheidung der Bank of Japan vom Dienstag verwiesen, im Rahmen ihrer geldpolitischen Lockerung künftig weniger besonders langlaufende Staatsanleihen zu kaufen. Die meisten Fachleute deuten den Schritt zwar nicht als geldpolitische Straffung, sondern vielmehr als Folge einer bereits 2016 eingeführten neuen geldpolitischen Strategie. An den Finanzmärkten wird dies jedoch offenbar etwas anders gesehen.

Erholen konnte sich der chinesische Yuan. Er war am Dienstag aufgrund eines Medienberichts unter Druck geraten, wonach die Notenbank Chinas die tägliche Berechnung des Yuan-Wechselkurses geändert hat. Analysten deuteten den Wegfall des sogenannten "antizyklischen Faktors" als Zeichen, dass die Notenbank ein Stück weit die Kontrolle über den Wechselkurs aus der Hand gibt. Ein Grund könnte die deutliche Aufwertung des Yuan im vergangenen Jahr sein.

Die Einflüsse durch Konjunkturdaten dürften sich zur Wochenmitte in Grenzen halten. Es werden nur wenige Wirtschaftszahlen erwartet.

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