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Wirtschaft: Südzucker beenden Handel nach Zahlen im Minus

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Wirtschaft  

Südzucker beenden Handel nach Zahlen im Minus

11.01.2018, 18:43 Uhr | dpa-AFX

(neu: Schlusskurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Südzucker-Aktien haben am Donnerstag auf die jüngsten Geschäftszahlen teils mit recht deutlichen Kursschwankungen reagiert. Kurz nach dem Börsenstart waren sie zunächst kräftig nach oben geschnellt, um kurz danach deutlich ins Minus zu drehen. Anschließend berappelten sie sich wieder und standen bis zum Nachmittag die meiste Zeit leicht im Plus. Zum Handelsende gaben sie jedoch um 0,62 Prozent auf 16,76 Euro nach.

In den vergangenen Monaten hatte die Angst vor Belastungen durch das Ende der EU-Zuckermarktordnung und dadurch mehr freien Wettbewerb die Aktien des Zuckerproduzenten stark belastet. Nach einer an diesem Donnerstag überraschend erfolgten Erhöhung der Umsatzprognose hatten die Anleger aber zumindest zeitweise weiter Vertrauen gefasst.

Im bis Ende Februar laufenden Geschäftsjahr 2017/18 rechnet der MDax-Konzern nun mit einem Erlös von 6,9 bis 7,1 Milliarden Euro nach 6,5 Milliarden ein Jahr zuvor. Bislang hatte Südzucker einen Anstieg auf 6,7 bis 7,0 Milliarden Euro erwartet. Zudem bestätigten die Mannheimer die Prognose für das operative Ergebnis von 425 bis 500 Millionen Euro.

Letzteres wertete Analyst Fabian Semon von der Commerzbank positiv: Die bestätigte Ergebnisprognose dank eines höher als von ihm erwartet ausgefallenen operativen Gewinns im Zuckersegment sei "beruhigend". In den Monaten September bis November habe der Gewinn seine Prognose übertroffen - und auch den vergleichsweise hohen Wert im Vorjahreszeitraum noch leicht überboten.

An der Börse waren Anleger angesichts des starken Verfalls der Zuckerpreise immer mehr in Deckung gegangen: Vom Zwischenhoch der Aktie im Februar 2017 bei über 25 Euro war der Kurs um ein Drittel gefallen. In diesem Zeitraum war auch der Zuckerpreis in London um rund 30 Prozent eingebrochen auf zuletzt unter 400 US-Dollar je Tonne.

Seit Oktober agiert der größte europäische Zuckerproduzent auf einem freien Markt. Ende September endeten die Quotenregelung der EU und die Mindestpreise für Zuckerrüben. Die Unsicherheit über die künftige Entwicklung der Zuckerpreise spiegelt sich auch in den Gewinnschätzungen für Südzucker wider. Die gegenwärtige Konsensprognose für den operativen Gewinn liegt laut Commerzbank-Analyst Semon mit rund 450 Millionen Euro näher am unteren Rand der von Südzucker ausgegebenen Spanne von 425 bis 500 Millionen Euro.

Der Experte ist für den Zuckerproduzenten unverändert optimistisch gestimmt und hat die Empfehlung "Kaufen" für die Aktien bekräftigt. Das Kursziel von 27 Euro räumt den Papieren ein Erholungspotenzial von mehr als 60 Prozent ein.

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