Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Expertin: H&M kämpft mit grundsätzlichen Problemen

...

Rassismusvorwürfe wegen Kinderpulli  

H&M kämpft mit grundsätzlichen Problemen

14.01.2018, 16:52 Uhr | AFP

Expertin: H&M kämpft mit grundsätzlichen Problemen. Protestaktion vor einer H&M-Filiale im südafrikanischen Kapstadt. (Quelle: Reuters)

Protestaktion vor einer H&M-Filiale im südafrikanischen Kapstadt. (Quelle: Reuters)

Wegen eines gründlich missglückten Werbemotivs muss sich die Modekette H&M gegen Rassismusvorwürfe wehren. Für eine Expertin ist der Fall ein Alarmsignal für das Traditionsunternehmen.

Die Welle der Empörung über die schwedische Modekette H&M nach einer als rassistisch empfundenen Werbung ist nach Einschätzung von Experten ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen den Bezug zu seinen Kunden zu verlieren droht. Die jüngsten Debatten zeigten, dass H&M "Probleme" hinsichtlich der "Digitalisierung in unserer Gesellschaft" sowie in der Unternehmenskommunikation habe, sagte die Marketing-Professorin Eva Ossiansson von der schwedischen Universität Göteborg.

Auf der Website des Labels war am vergangenen Montag ein kleiner dunkelhäutiger Junge in einem grünen Kapuzen-Pulli abgebildet gewesen, der den Schriftzug "Coolest Monkey in the Jungle" (Coolster Affe im Urwald) trägt. Dafür erntete H&M Rassismus-Vorwürfe. Das Unternehmen entschuldigte sich wegen der Werbung "bei jedem, den dies verletzt hat" und änderte die Werbung zunächst. Ein Foto des Kapuzen-Pullis ohne den Jungen stand aber weiter auf der Website. Am Dienstag wurde der Pulli schließlich aus dem Sortiment genommen.

In Südafrika konnte dieses Vorgehen die Wogen jedoch nicht glätten. Die radikale Gruppe Kämpfer für Wirtschaftliche Freiheit (EFF) organisierte am Samstag Protestaktionen in mehreren H&M-Filialen im Großraum Johannesburg. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie die Aktivisten Werbetafeln in den Geschäften zerstörten, Kleidungsstücke herunterrissen und Schaufensterpuppen umwarfen. In einem H&M-Shop seien zudem Gegenstände gestohlen worden, teilte die südafrikanische Polizei im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Polizei habe die Aktvisten daher mit Gummigeschossen auseinander getrieben.

Immer größere wirtschaftliche Probleme

H&M gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Marken Schwedens. Das seit 1974 am Stockholmer Aktienmarkt gelistete Unternehmen betreibt weltweit mehr als 4500 Filialen. Die Umsätze gingen aber zuletzt zurück, im Onlinehandel ist H&M nicht so erfolgreich wie andere Bekleidungsfirmen. Wegen der verstärkten Abwanderung von Kunden ins Internet kündigte der schwedische Moderiese Mitte Dezember bereits die Schließung von Filialen an, ohne Details zu nennen.

Quelle:
- AFP

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sinnliches für drunter: BHs, Nachtwäsche u.v.m.
gefunden auf otto.de
Anzeige
"SAY YES" zu knalligen Farben & Ethno-Details
jetzt zu der Sommer-Kollektion bei TOM TAILOR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018