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Megajet am Ende? Airbus-Manager: Ohne Emirates-Deal steht A380 vor dem Aus

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Airbus-Manager droht  

Ohne Emirates-Deal steht A380 vor dem Aus

15.01.2018, 17:01 Uhr | dpa-AFX

Megajet am Ende? Airbus-Manager: Ohne Emirates-Deal steht A380 vor dem Aus. Der Airbus A380: Die Produktion wird auf sechs Maschinen pro Jahr gedrosselt. (Quelle: dpa/Francois Mori)

Der Airbus A380: Die Produktion wird auf sechs Maschinen pro Jahr gedrosselt. (Quelle: Francois Mori/dpa)

Mehr Fluggäste, größere Maschinen: So argumentiert Airbus für sein Riesenflugzeug A380. Doch das Interesse nimmt immer weiter ab. Ist der Jet bald am Ende?

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus stellt trotz guter Auftragslage bei Aufträgen und Auslieferungen die Zukunft seines Flaggschiffs A380 in Frage. Der scheidende Verkaufschef John Leahy räumte ein, dass die Produktion des weltgrößten Passagierjets von einer Bestellung der größten A380-Kundin Emirates abhängt. "Ganz ehrlich: Wenn wir keinen Deal mit Emirates aushandeln können, gibt es glaube ich keine andere Wahl, als das Programm zu beenden", sagte Leahy.

2017 setzte sich beim A380 das Trauerspiel der vergangenen Jahre fort. Bis Ende 2017 waren 222 Maschinen ausgeliefert, doch das Auftragsbuch schrumpfte – auf derzeit nur noch 95 Flugzeuge. Airbus hat sich nie zu Kosten und Mitarbeitern des Programms geäußert. Allerdings dürfte die Produktion nach früheren Aussagen schon bei der anvisierten Reduzierung nicht mehr ganz kostendeckend sein, also jedes Jahr einen Verlust verursachen.

Emirates Airline entscheidet über die Zukunft des Airbus A380. (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)Emirates Airline entscheidet über die Zukunft des Airbus A380. (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa)

Ohne eine neue Bestellung der Golf-Airline Emirates steht der Flieger laut Leahy über kurz oder lang vor dem Aus. Emirates sei derzeit wahrscheinlich die einzige Airline im Markt, die für einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren mindestens sechs Flugzeuge jährlich abnehmen kann. "Aber ich bin zuversichtlich, dass wir einen Deal mit Emirates aushandeln, und andere (Airlines) können dann noch Flugzeuge hinzufügen", sagte er.

Dabei hatte Airbus für 2017 insgesamt eigentlich positive Nachrichten zu verkünden. So hängte der europäische Flugzeugbauer seinen größeren Rivalen Boeing aus den USA bei den Flugzeugbestellungen ein weiteres Mal ab. Vorübergehend reagiert Airbus mit einer Drosselung der Produktion auf sechs Maschinen pro Jahr auf die schwache Nachfrage. Im vergangenen Jahr waren noch 15 A380 ausgeliefert worden. Glänzend verkauften sich allerdings vor allem die modernisierten Mittelstreckenjets aus der A320neo-Reihe.

Quelle:
- dpa

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