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Wirtschaft - Aktien Frankfurt: Hoffnung auf neue Regierung hilft Dax nicht weiter nach oben

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Wirtschaft  

Aktien Frankfurt: Hoffnung auf neue Regierung hilft Dax nicht weiter nach oben

22.01.2018, 11:54 Uhr | dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf eine baldige Regierungsbildung in Deutschland hat dem Dax am Montag zunächst keinen weiteren Schub gegeben. Nach einem positiven Handelsauftakt drehte der deutsche Leitindex ins Minus und verlor bis zum Mittag 0,10 Prozent auf 13 421,03 Punkte. Damit zollte er auch seiner jüngsten Rally Tribut, die ihn bereits in Sichtweite des Rekordhochs vom November bei 13 525 Punkten geführt hatte.

Nach dem nur knappen Votum des SPD-Parteitags für Koalitionsverhandlungen mit CDU/CSU bestünden weiter Risiken, warnte Chefvolkswirt Holger Schmieding von der Berenberg Bank. Dafür, dass fast das gesamte SPD-Establishment Gespräche für eine Regierungsbildung mit der Union unterstützt habe, sei die Zustimmung von gut 56 Prozent kein starkes Ergebnis. Auch die möglichen künftigen Partner stellen sich angesichts der Forderungen der SPD nach inhaltlichen Nachbesserungen auf schwierige Verhandlungen ein, die abschließend zudem den Segen der SPD-Parteimitglieder benötigen.

MDax und SDax schafften es zwar am Montag schon zum Auftakt auf weitere Höchststände. Doch auch hier hielt sich die Euphorie anschließend in Grenzen: Während der Index der mittelgroßen Unternehmen zuletzt um 0,22 Prozent auf 27 394,29 Punkte nachgab, gewann der Nebenwerte-Index SDax 0,11 Prozent auf 12 530,30 Punkte. Für den Technologiewerte-Index TecDax ging es um 0,05 Prozent auf 2704,36 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab indes minimal nach.

Im Dax setzten sich die Aktien der Deutschen Telekom mit plus 1,49 Prozent an die Spitze. Damit unternahmen sie erneut einen Erholungsversuch. Offenbar half, dass das Unternehmen wie geplant auch im gerade begonnenen Jahr die Ausschüttung an die Aktionäre steigern will.

Dagegen gehörte Continental mit einem Kursrutsch von 1,32 Prozent auf 246,80 Euro zu den größten Verlierern im deutschen Leitindex. Viel des Potenzials durch eine Aufspaltung des Reifenherstellers und Autozulieferers sei nach dem jüngsten Kursanstieg bereits eingepreist, begründete Analyst Max Warburton von Bernstein Research seine Abstufung auf "Market-Perform". Das auf 260 Euro angehobene Kursziel half den Aktien nicht.

Im MDax stach einmal mehr Steinhoff heraus - diesmal mit einem Kurssprung von knapp 10 Prozent. Der angeschlagene Möbelkonzern, der unter den Folgen eines Bilanzskandals leidet, sucht weiter nach Wegen, um sich Geld zu verschaffen. Nun sollen weitere Anteile an der in Südafrika notierten Investmentholding PSG Group versilbert werden.

Dagegen büßten die Papiere des Elektronikhändlers Ceconomy weitere 1,71 Prozent ein. Mehrere Analysten äußerten sich nach den am Freitag negativ aufgenommenen Quartalszahlen nun kritisch zur Aktie. Beim Schmierstoffe-Spezialisten Fuchs Petrolub sorgte eine Verkaufsempfehlung der Privatbank Hauck & Aufhäuser für Kursverluste von mehr als 2 Prozent.

Die Anteilsscheine mehrerer Immobilienunternehmen litten ebenfalls unter einem zurückhaltenden Analystenkommentar. Im Dax ging es für Vonovia nach der jüngsten Zwischenerholung um rund 1 Prozent bergab, und im MDax und SDax gehörten LEG Immobilien sowie TLG Immobilien zu den größten Verlierern. Die Kursziele seien inzwischen erreicht, begründete Analyst Markus Scheufler von der Deutschen Bank die Streichung seiner Kaufempfehlungen für alle drei Titel. Angesichts der Politik-Vorschläge mit Blick auf eine mögliche Große Koalition zwischen CDU/CSU und SPD gebe es einigen denkbaren Gegenwind - etwa mit Blick auf Versuche, den Anstieg der Mieten zu bremsen./gl/ag

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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