Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse >

Chaos in den Depots: Viele Fondsabrechnungen sind falsch


Chaos in den Depots  

Viele Fondsabrechnungen sind falsch

04.02.2018, 17:09 Uhr | AFP

Chaos in den Depots: Viele Fondsabrechnungen sind falsch. Viele Fondsgesellschaften haben den Depotbanken noch keine Angaben über Anschaffungskosten oder Ausschüttungen gemacht, weshalb die Banken mit Schätzwerten arbeiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/NicoElNino)

Viele Fondsgesellschaften haben den Depotbanken noch keine Angaben über Anschaffungskosten oder Ausschüttungen gemacht, weshalb die Banken mit Schätzwerten arbeiten. (Quelle: NicoElNino/Thinkstock by Getty-Images)

Die seit Jahresanfang geltende neue Investmentbesteuerung sorgt einem Zeitungsbericht zufolge für Chaos in den Depots. Anleger, die ihre Fonds verkaufen, würden mit Steuern belastet, obwohl viele Anlagen in Wirklichkeit keine Gewinne abwürfen, berichtet der "Tagesspiegel".

Seit 2018 eine neue Investmentbesteuerung gilt, herrscht laut eines Zeitungsberichts Aufruhr in den Depots. Bei der Stiftung Warentest hätten sich zahlreiche Anleger über "unerklärlich hohe Steuerabzüge beim Fondsverkauf und nicht nachvollziehbare Abrechnungen" beschwert, zitiert die Zeitung die Verbraucherschutzorganisation.

Demnach haben viele Fondsgesellschaften den Depotbanken noch keine Angaben über Anschaffungskosten oder die Ausschüttungen gemacht, weshalb die Banken mit Schätzwerten arbeiten. "So lange wir keine Stornierung des gemeldeten Schätzwerts erhalten, ist dieser Wert Teil des fiktiven Veräußerungsergebnisses zum 31. Dezember 2017", sagte eine Sprecherin der ING Diba auf Anfrage des "Tagesspiegel".

Daten stimmen nicht – Anleger müssen trotzdem zahlen

Das bedeutet, dass Anleger, die ihre Fonds jetzt verkaufen, auf die vermeintlichen Gewinne Steuern zahlen müssen, selbst wenn die Daten gar nicht stimmen. Der Ing Diba liegen nach eigenen Angaben bereits einige Stornierungen zu Schätzwerten vor.

Das Bundesfinanzministerium verspricht dem Bericht zufolge Sparern, dass der Steuereinbehalt nach Vorliegen der tatsächlichen Werte "zu korrigieren ist". Zugleich verteidigte ein Ministeriumssprecher die derzeitige Praxis. Damit werde gewährleistet, "dass zunächst die Sicherung der Besteuerung erfolgt".

Verwendete Quellen:
  • AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Diese Winterjacken sind diese Saison im Trend
bei TOM TAILOR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018