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Remington: US-Waffenhersteller meldet Insolvenz an

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Sinkende Nachfrage  

US-Waffenhersteller Remington meldet Insolvenz an

13.02.2018, 14:58 Uhr | dpa

Remington: US-Waffenhersteller meldet Insolvenz an. Gewehre von Remington: Der Konzern ist pleite, kann aber weiterproduzieren. (Quelle: Reuters/Steve Marcus)

Gewehre von Remington: Der Konzern ist pleite, kann aber weiterproduzieren. (Quelle: Steve Marcus/Reuters)

Eine der größten US-Waffenfirmen muss Insolvenz anmelden. Der Hersteller Remington leidet unter hohen Schulden und sinkenden Verkäufen.

Hohe Schulden und sinkende Nachfrage nach Pistolen und Gewehren zwingen einen US-Waffenhersteller in die Insolvenz. Die Remington Outdoor Company hat einen Antrag auf Gläubigerschutz angekündigt. Das Verfahren soll dem Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1816 zurückreichen, bei laufendem Geschäftsbetrieb den Abbau eines großen Schuldenbergs ermöglichen.

Der Schritt sei Teil eines mit Banken und Investoren vereinbarten Abkommens, teilte Remington mit. Der Rettungsplan soll die Schulden um 700 Millionen Dollar senken und über 100 Millionen Dollar an neuem Kapital zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs aufbringen.

Betrieb kann aufrecht erhalten werden

Bislang gehört Remington der Beteiligungsgesellschaft Cerberus. Sie hatte das Unternehmen 2007 gekauft, suchte aber schon seit Jahren vergeblich nach einem Käufer. Im Rahmen der Insolvenz soll Remington von Kreditgebern übernommen werden. Der Betrieb werde nicht gestört, Rechnungen und Löhne würden weiterbezahlt, versicherte der Konzern.

Wegen der Aussicht auf strengere Regulierung hatten sich Amerikaner während der Amtszeit von Barack Obama und insbesondere während Trumps Wahlkampfs mit der Rivalin Hillary Clinton in großem Stil mit Waffen eingedeckt. Der Markt ist also erst einmal gesättigt.

Unter den gefallenen Verkaufszahlen seit dem Regierungswechsel leiden auch andere große Hersteller wie Smith & Wesson oder Sturm, Ruger und Co. – Remington geriet jedoch schon früher in Schwierigkeiten. Das Unternehmen wurde wegen angeblich defekter Gewehre und wegen des Schulmassakers in Sandy Hook im Jahre 2012 verklagt, bei dem unter anderem ein Sturmgewehr des Herstellers eingesetzt wurde. Cerberus hatte danach angekündigt, Remington verkaufen zu wollen.

Trauer um die Opfer des Amoklaufs an der Sandy-Hook-Grundschule: Der Attentäter benutzte auch eine Remington-Waffe. (Quelle: AP/dpa/Peter Foley)Trauer um die Opfer des Amoklaufs an der Sandy-Hook-Grundschule: Der Attentäter benutzte auch eine Remington-Waffe. (Quelle: Peter Foley/AP/dpa)

Für Cerberus-Chef Stephen Feinberg, einen prominenten Unterstützer Trumps, dürfte die Insolvenz deshalb nun besonders bitter sein. Remington sitzt in Madison, North Carolina, und ist mit rund 3500 Mitarbeitern einer der größten US-Hersteller von Munition und Schusswaffen. Von 2015 bis 2016 hatte mit Colt bereits eine andere traditionsreiche US-Waffenfirma ein Insolvenzverfahren durchlaufen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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