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Viele Zug-Verspätungen: Deutsche Bahn baut so viel wie nie

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Viele Zug-Verspätungen drohen  

Deutsche Bahn baut so viel wie nie

15.02.2018, 15:18 Uhr | as, AFP

Viele Zug-Verspätungen: Deutsche Bahn baut so viel wie nie. Gleisbauarbeiten Hohenzollernbrücke in Köln: Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr in Gleise und co so viel wie noch nie. (Quelle: dpa/Archiv/Oliver Berg)

Gleisbauarbeiten Hohenzollernbrücke in Köln: Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr in Gleise und co so viel wie noch nie. (Quelle: Archiv/Oliver Berg/dpa)

Dieses Jahr erneuert die Deutsche Bahn so viele Schienen, Brücken und Weichen wie noch nie. Heißt aber auch, dass Bahn-Kunden mit massiven Verspätungen rechnen müssen.

Die Deutsche Bahn investiert in diesem Jahr nach eigenen Angaben so viel wie nie in die Erneuerung von Schienen, Brücken und Weichen - insgesamt 9,3 Milliarden Euro. Für die Bahn-Kunden bedeutet das viele Verspätungen wegen zahlreicher Baustellen auf wichtigen Strecken wie zwischen Kassel und Frankfurt am Main oder Hamburg und Göttingen.

"Mit der Rekordsumme von 9,3 Milliarden Euro sorgen wir für stabileren Verkehr, bessere Qualität und mehr Verlässlichkeit im deutschen Schienennetz", erklärte Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla. Die Bahn steigere ihre Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 800 Millionen Euro.

Mehr als 2000 neue Bau-Mitarbeiter

5,5 Milliarden Euro will die Bahn für die Erneuerung und Instandhaltung von 1600 Kilometer Gleisen, über 220 Brücken und über 1700 Weichen ausgeben, 2,6 Milliarden Euro für Neu- und Ausbaumaßnahmen sowie rund 1,2 Milliarden Euro für die Modernisierung von Bahnhöfen. Und auch in den folgenden Jahren würden "enorme Summen" in die Infrastruktur fließen, kündigte Pofalla an. Die Zahl der Baustellen werde "konstant hoch" bleiben. Das Unternehmen will daher mehr als 2000 neue Mitarbeiter in Bauberufen einstellen.

Die Auswirkungen auf die Kunden sollen so gering wie möglich gehalten werden. Pofalla verwies auf das neu geschaffene Lagezentrum Bau. Damit habe die Bahn es 2017 geschafft, die durch Baustellen verursachten Verspätungen im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent zu verringern. In diesem Jahr will das Unternehmen zudem in einigen Regionen mit dem "kapazitätsschonenden Bauen" beginnen: Bei gleichbleibend intensivem Baugeschehen kann so nach Unternehmensangaben ein Drittel mehr Züge fahren als derzeit möglich.

Verwendete Quellen:

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