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Adidas verteidigt sein Markenrecht an den drei Streifen

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Geistiges Eigentum  

Adidas verteidigt im Markenstreit drei Streifen gegen zwei

02.03.2018, 11:09 Uhr | dpa, AFP, sm

Adidas verteidigt sein Markenrecht an den drei Streifen. Adidas Sneaker: Der Sportartikelhersteller Adidas siegt vor einem Europäischen Gericht gegen den belgischen Wettbewerber Shoe Branding Europe. (Quelle: Getty Images/Nickbeer)

Adidas Sneaker: Der Sportartikelhersteller Adidas siegt vor einem Europäischen Gericht gegen den belgischen Wettbewerber Shoe Branding Europe. (Quelle: Nickbeer/Getty Images)

Der Schuh- und Sportartikel-Hersteller Adidas muss es nicht hinnehmen, dass ein Wettbewerber zwei parallele Streifen auf seinen Schuhen anbringt. Das erstinstanzliche Gericht der Europäischen Union (EuG) lehnte in Luxemburg einen Markeneintrag des belgischen Unternehmens Shoe Branding Europe ab.

Der Sportartikelhersteller Adidas hat im Streit mit einem Wettbewerber um die bekannten seitlichen Streifen an Schuhen vor dem EU-Gericht einen Erfolg errungen. Das Ansehen der Marke werde durch das Benutzen der Streifen in unlauterer Weise ausgenutzt, urteilten die Luxemburger Richter.

Zwei parallele Querstreifen vs. drei schräge Streifen

Sie bestätigten damit Entscheidungen des EU-Markenamts und wiesen Klagen des Unternehmens Shoe Branding Europe zurück (Rechtssachen T-85/16 und T-629/16). 

Die belgische Firma hatte 2009 und 2011 Schuhe mit zwei parallelen Querstreifen beim EU-Markenamt schützen lassen wollen. Dagegen legte Adidas Einspruch ein. Anders als bei dem deutschen Hersteller verlaufen die Querstreifen bei den angemeldeten Marken von der Sohle in Richtung des Knöchels, nicht in Richtung der Zehen. Zudem sind es bei Adidas drei Streifen.

Eintragung als Marke abgelehnt

Weil die Ähnlichkeit beider Marken zu groß sei, gab das EU-Markenamt dennoch den Widersprüchen von Adidas statt und lehnte die Eintragung als Marke ab. Es bestehe die Gefahr, dass Verbraucher die beiden Marken miteinander in Verbindung brächten. Zudem sei es möglich, dass Shoe Branding Europe das Ansehen der Marke Adidas in unlauterer Weise ausnutze. Es gebe keinen Grund, der die Eintragung der Marke rechtfertige. Das EU-Gericht bestätigte diese Sicht am Donnerstag.

Das Gericht befasste sich bereits zum zweiten Mal mit dem Rechtsstreit. Adidas war zunächst mit einem Widerspruch gegen die 2009 eingetragene Marke beim Markenamt gescheitert, 2015 hob das EU-Gericht die Entscheidung jedoch auf. Der Europäische Gerichtshof bestätigte diese Sicht 2016 in einem Beschluss. Gegen das Urteil sind Rechtsmittel möglich.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • AFP

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