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SAP lässt Mitarbeiter entscheiden: Homeoffice für alle

Schwimmflossen und Laptop  

Homeoffice für alle – Bei SAP können Sie auch vom Schwimmbad aus arbeiten

03.03.2018, 13:01 Uhr | dpa, sm, t-online.de

SAP lässt Mitarbeiter entscheiden: Homeoffice für alle. Homeoffice im Freien: Der Softwarekonzern SAP stellt seinen Angestellten frei, die Möglichkeit der Mobilarbeit zu nutzen. (Quelle: Getty Images/Giulio Fornasar)

Homeoffice im Freien: Der Softwarekonzern SAP stellt seinen Angestellten frei, die Möglichkeit der Mobilarbeit zu nutzen. (Quelle: Giulio Fornasar/Getty Images)

Ein lauer Wind am Hafen, die Sonne im Schwimmbad oder auch den Kaffee auf der Wiese kreativ in die Arbeit einfließen lassen: Der Softwarehersteller SAP lässt seine Mitarbeiter in Deutschland künftig weitgehend frei entscheiden, von wo aus sie ihre Arbeit erledigen.

Rund zwei Jahre wurde die Mobilarbeit getestet, nun sollen alle 22.000 Mitarbeiter von SAP vom Konzept Homeoffice profitieren. Unternehmen und Betriebsrat haben eine entsprechende Vereinbarung ausgehandelt, sagt Personalchef Cawa Younosi. Die Wünsche müssen allerdings jeweils mit den Vorgesetzten abgestimmt werden. "Der Mitarbeiter und die Führungskraft einigen sich formlos, das geht per Mail, per SMS oder per Kalendereintrag", so Younosi.

Eine Alternative, nicht die Regel

SAP hat das Konzept seit 2016 bei der deutschen Vertriebstochter getestet und weitet es nun aus. Zwar hätten sich die Mitarbeiter auch bislang mit ihren Chefs auf Mobilarbeit verständigen können. Mit der offiziellen Regelung sei es nun aber generell erwünscht, dass die Führungskräfte es ermöglichen. Wichtig sei, dass eine Balance zwischen den Interessen beider Seiten gefunden werde. Auf Vorgaben zum Umfang habe man bewusst verzichtet – mit einer Ausnahme: "100 Prozent Mobilarbeit sind nicht gewollt", betont Younosi.

Nicht zulasten der Arbeitszeit

"Man darf auch nicht zur Mobilarbeit gezwungen werden", sagt der Betriebsratsvorsitzende der SAP SE, Klaus Merx. Und jeder Mitarbeiter müsse seinen festen Büroarbeitsplatz behalten. Darauf werde der Betriebsrat genauso achten wie darauf, dass die Anforderungen an die Verfügbarkeit nicht zulasten der Arbeitszeitregeln gingen. "Wir werden mit wachen Augen darauf schauen", so Merx.

Europas größter Softwarehersteller hatte im vergangenen Jahr in Deutschland bereits die befristete Teilzeit eingeführt. Seit Juni 2017 haben gut 400 Mitarbeiter dieses Angebot in Anspruch genommen. Gut 1.500 waren Ende 2017 in unbefristeter Teilzeit.
 

Verwendete Quellen:
  • dpa

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