Wirtschaft

Euro fällt ungeachtet der EZB-Aussagen

08.03.2018, 21:19 Uhr | dpa-AFX

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Donnerstag nach einer Erholungsphase deutlich nachgegeben. Hinweise der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ein allmähliches Ende der ultralockeren europäischen Geldpolitik gaben der Gemeinschaftswährung nur kurzzeitig Auftrieb.

Im New Yorker Handel sank der Euro auf 1,2307 US-Dollar, womit er noch etwas weniger kostete als im späten europäischen Nachmittagsgeschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2421 (Mittwoch: 1,2417) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8051 (0,8054) Euro.

In ihrer Stellungnahme nach der heutigen Zinsentscheidung verzichteten die Währungshüter auf die Formulierung, dass die EZB ihre milliardenschweren Anleihekäufe ausweiten könnte, sollten sich die Rahmenbedingungen verschlechtern. Volkswirte werten das als Signal zur Vorbereitung der Finanzmärkte auf ein Ende der Geldflut. Auf der anschließenden Pressekonferenz versicherte EZB-Präsident Mario Draghi aber, dass die Geldpolitik weiterhin locker bleibt wird.

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