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Wirtschaft - 'WamS': Postbank-Integration in Deutsche Bank kostet jede fünfte Stelle


Wirtschaft  

'WamS': Postbank-Integration in Deutsche Bank kostet jede fünfte Stelle

11.03.2018, 10:01 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Bei Integration der Postbank in die Deutschen Bank könnte in den kommenden vier Jahren nahezu jede fünfte Stelle wegfallen. Die Zahl der Beschäftigten im Privat- und Firmenkundengeschäft beider Häuser solle von derzeit rund 30 000 um ein Fünftel verringert werden, berichtete die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Umfeld der Banken. Über freiwillige Abfindungsprogramme sowie die normale Fluktuation sollen etwa 1500 Stellen pro Jahr wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Mitte 2021 ausgeschlossen. Das Institut wollte dies auf Nachfrage nicht bestätigen, dementierte es aber auch nicht.

Co-Vizevorstandschef Christian Sewing sagte dem Blatt: "Konkrete Maßnahmen zum Mitarbeiterabbau kommunizieren wir immer dann, wenn wir ein Etappenziel erreicht und es mit den Arbeitnehmervertretern abgestimmt haben." Es sei aber klar, dass Doppelfunktionen abgebaut würden. Genaueres werde nach der juristischen Verschmelzung beider Banken im zweiten Quartal entschieden. Auch eine Sprecherin betonte am Samstag auf Anfrage, es würden grundsätzlich keine Zahlen genannt oder kommentiert, bevor nicht ein mit den Sozialpartnern besprochenes und beschlossenes Konzept vorliege.

Die Bank hatte für ihr Privatkundengeschäft im Mutterkonzern und in der Postbank Ende Dezember ein Freiwilligen-Programm aufgelegt, mit dem bis zu 1000 Stellen eingespart werden sollten. Zuletzt haben sich Berichten zufolge mehr als jene 1000 Mitarbeiter gemeldet. In beiden Häusern bewegt sich die Fluktuation - also auch die Zahl ausscheidender Mitarbeiter - dem Vernehmen nach bei zusammen 500. Die Deutsche Bank hat mit den Gewerkschaften im vergangenen Oktober vereinbart, dass betriebsbedingte Kündigungen bis Mitte 2021 ausgeschlossen sind. Daher sind freiwillige Schritte wichtig.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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