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Wirtschaft  

Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Verluste - Nur Moskau legt zu

13.03.2018, 19:04 Uhr | dpa-AFX

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Osteuropas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag überwiegend unter Druck geraten. Nur in Moskau legten die Kurse moderat zu. Im übrigen Europa wiederum ging es mit den Kursen zumeist nach unten. Internationales Aufsehen erregte die Nachricht von der Entlassung des US-Außenministers Rex Tillerson. Seinen Posten soll der derzeitige CIA-Direktor Mike Pompeo übernehmen.

Der Warschauer Wig-30 fiel um 0,94 Prozent auf 2721,27 Punkte. Der breiter gefasste Wig verlor 0,81 Prozent auf 61 740,09 Punkte. Unternehmensseitig rückten Ergebnispräsentationen in den Fokus. So legten die Papiere von Jastrzebska Spolka Weglowa um 0,29 Prozent zu, nachdem der Kohlekonzern 2017 satte 2,5 Milliarden Zloty Gewinn erzielt hatte, nach lediglich 4,4 Millionen Zloty im Vorjahr. Allerdings plant das Unternehmen, keine Dividende auszuschütten.

Beim Schuhhändler CCC ging der Nettogewinn im Vorjahr zurück. Operativ jedoch erwirtschaftete der Konzern mehr. Die Aktien verloren rund 2 Prozent. Federn lassen mussten zudem Energiewerte. So rutschten Enea um 3,81 Prozent ab und Energa fielen um 2,55 Prozent. Die Aktien von PGE büßten mehr als 4 Prozent ein.

Der ungarische Leitindex Bux verlor 0,41 Prozent auf 38 663,61 Punkte. Unternehmensseitig rückten die Papiere von MOL in den Fokus. Der Vorstand des Mineralölkonzerns hatte sich darauf geeinigt, bei der Hauptversammlung eine höhere Dividende von 127,5 Forint je Aktie vorzuschlagen. Die Anteilsscheine gaben dennoch leicht nach.

Der tschechische Leitindex PX büßte 0,33 Prozent auf 1124,41 Punkte ein. Unternehmensnachrichten waren dünn gesät. Unter den Einzelwerten zeigten sich Bankaktien mehrheitlich in der Verlustzone. So fielen die Anteilsscheine der Moneta Money Bank um 0,65 Prozent. Die Papiere von CEZ, die am Vortag noch um 1,5 Prozent gestiegen waren, gaben nun um 0,29 Prozent nach. Die Aktien des Medienunternehmens CETV büßten fast 2 Prozent ein.

In Moskau hingegen legte der russische RTS-Index um 0,20 Prozent auf 1285,80 Punkte zu.

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