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Brexit: Banken wollen tausende Jobs in Deutschland schaffen


Wegen Brexit  

Banken wollen tausende Jobs in Deutschland schaffen

14.03.2018, 17:04 Uhr | Reuters

Brexit: Banken wollen tausende Jobs in Deutschland schaffen. Finanzdistrikt in London: Hier könnten nach dem Brexit zahlreiche Etagen leer werden. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Finanzdistrikt in London: Hier könnten nach dem Brexit zahlreiche Etagen leer werden. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

Banken verlegen nach dem Brexit einen Teil ihres Personals von London an andere europäische Standorte. Tausende neue Stellen soll es auch in Frankfurt geben.

Wegen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union bauen knapp 20 Banken ihr Geschäft in Deutschland aus. "Wir rechnen mit Personalaufstockungen von 200 bis 300 Stellen je Haus, so dass wir in Summe von 3.000 bis 5.000 neuen Stellen in den nächsten zwei bis drei Jahren sprechen", sagte Stefan Winter, Chef des Verbands der Auslandsbanken in Deutschland, am Mittwoch in Frankfurt. "Addieren wir noch die deutschen Häuser, die Geschäftsbereiche zurückverlagern, kommt sicherlich noch einmal eine vierstellige Zahl hinzu", sagte der UBS-Manager. Sein Haus hatte erst vor wenigen Tagen angekündigt, wegen des Brexit Stellen nach Frankfurt zu verlagern.

Personal soll in ganz Europa verteilt werden

Die in London angesiedelten Banken setzen bei ihren Brexit-Planungen nicht nur auf einen Standort in der EU, sondern stärken verschiedene Standorte. "Die Eier werden nicht wieder alle in einen Korb gelegt", sagte Winter. "Die europäische Landschaft der internationalen Banken wird ähnlich sein wie vor der Jahrtausendwende."

Winter mahnte die neue Bundesregierung, die geplante Lockerung des Kündigungsschutzes schnell umzusetzen. "Die Entscheidungen über Verlagerungen werden in den nächsten Monaten erfolgen." Nach dem Koalitionsvertrag sollen sogenannte Risikoträger mit einem Jahresgrundgehalt in Höhe von rund 234.000 Euro brutto arbeitsrechtlich leitenden Angestellten gleichstellt werden, für die ein weniger strenger Kündigungsschutz gilt.

Verwendete Quellen:
  • Reuters

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