Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > Börsen News >

Wirtschaft: Merkel mahnt Autobranche zur 'Mobilität der Zukunft'


Wirtschaft  

Merkel mahnt Autobranche zur 'Mobilität der Zukunft'

14.03.2018, 19:48 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auch angesichts zu schmutziger Luft in Städten eine entschlossenere Hinwendung der Autobranche zu neuen Antrieben angemahnt. Es komme jetzt darauf an, dass die gesamte deutsche Automobilindustrie die Zukunftsaufgaben meistere, sagte Merkel am Mittwoch dem ZDF-"heute-journal". Gemeinsam mit dem neuen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wolle auch sie sich sehr stark für schnelle Weichenstellungen einbringen, "dass wir die Brücke in die Mobilität der Zukunft schlagen - auch noch intensiver, als wir das in der Vergangenheit gemacht haben".

Merkel ließ erneut Zweifel an möglichen Umbauten an Motoren älterer Diesel erkennen, um den Schadstoff-Ausstoß zu senken. Es nütze nichts, "wenn wir dafür drei oder vier oder fünf Jahre brauchen, um das alles zu realisieren, und gleichzeitig nicht in die Zukunft investieren können. Wir müssen uns das jetzt sehr genau anschauen." Zur Machbarkeit solcher Hardware-Nachrüstungen werden auch noch Gutachten im Regierungsauftrag erwartet. Die Branche lehnt sie ab.

Viele betroffene Städte würden mit bereits laufenden Programmen in kurzer Zeit die Grenzwerte einhalten können, machte Merkel deutlich. Für andere wenige Städte müssten sicherlich "besonders spezifische Maßnahmen" entwickelt werden. "Das wird die neue Bundesregierung als erstes mit in Angriff nehmen." Merkel bekräftigte das Ziel, vor allem flächendeckende Fahrverbote zu vermeiden.

Angesprochen auf den am Dienstag bekanntgegebenen Milliardengewinn von Volkswagen sagte Merkel: "Ich freue mich, wenn es Gewinne gibt, weil dann vielleicht auch Geld in die Zukunft investiert werden kann." Trotzdem sei sie "schon erstaunt" gewesen, "dass es dann auch sehr hohe Zuwachsraten bei bestimmten Gehältern gibt". Die Vergütung der Mitglieder des Konzernvorstands stieg im vergangenen Jahr auf rund 50,3 Millionen Euro nach 39,5 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal