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Foodwatch mahnt Online-Händler Amazon Fresh ab


Kritik am Online-Shop  

Foodwatch mahnt Amazon Fresh ab

16.03.2018, 09:52 Uhr | AFP

Foodwatch mahnt Online-Händler Amazon Fresh ab. Mitarbeiter von Amazon Fresh: Kommen die Produkte aus Spanien, Frankreich, Neuseeland, Chile oder doch aus Deutschland? (Quelle: dpa/Monika Skolimowska)

Mitarbeiter von Amazon Fresh: Kommen die Produkte aus Spanien, Frankreich, Neuseeland, Chile oder doch aus Deutschland? (Quelle: Monika Skolimowska/dpa)

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat den Online-Lebensmittelhändler Amazon Fresh kritisiert. Die Kennzeichnung der Ware sei für den Kunden unklar und verwirrend.

Der Online-Lebensmittelhändler Amazon Fresh wurde von der Verbraucherorganisation Foodwatch wegen unzulässiger Herkunftsangaben bei Obst und Gemüse abgemahnt. In einem Schreiben an Amazon Fresh forderte Foodwatch eine Unterlassungserklärung und gab dem Unternehmen dafür Zeit bis zum 22. März.

Bis zu 13 mögliche Herkunftsländer

Konkret benannte die Organisation sieben Artikel, bei denen im Online-Shop bis zu 13 verschiedene mögliche Herkunftsländer angegeben werden, darunter Trauben, Kopfsalat und Zitronen.

Foodwatch stellte Amazon Fresh auch die Kosten für die Abmahnung von 200 Euro in Rechnung. "Auf einen Blick erkennen, ob ein Apfel aus Deutschland oder Neuseeland stammt – was im Supermarkt um die Ecke selbstverständlich ist, muss auch für den Einkauf im Online-Shop gelten", erklärt Luise Molling von Foodwatch. Vielen Verbrauchern sei es wichtig, woher ein Lebensmittel komme. Wenn das nicht klar sei, sei das "nicht nur ärgerlich, sondern auch rechtswidrig".

Foodwatch verweist auf die im EU-Recht geregelte gesetzliche Kennzeichnungspflicht von Obst und Gemüse. Die Angaben müssten im stationären wie auch im Online-Handel verfügbar sein, erklärte Foodwatch.

Amazon Fresh bestätigt "übliches" Vorgehen

Amazon Fresh bestätigt, dass bei ausgewählten Produkten internationaler Herkunft aus dem Bereich Obst und Gemüse "mehrere mögliche Ursprungsländer angegeben" seien. Diese Vorgehensweise sei aber "üblich", da zum Zeitpunkt einer Kundenbestellung nicht immer feststehe, aus welcher Liefercharge die Bestellung erfüllt werde. Bei der Lieferung sehe der Kunde dann das Herkunftsland der Ware auf der Verpackung.

Amazon Fresh bietet für Prime-Kunden ein Vollsortiment an Lebensmitteln online an. Seit 2017 liefert der Online-Händler sein Frischeangebot unter anderem in Berlin und München aus.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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