Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > News >

Wirtschaft: Chef-'Wirtschaftsweiser' skeptisch über Pläne für Arbeitsmarkt

...

Wirtschaft  

Chef-'Wirtschaftsweiser' skeptisch über Pläne für Arbeitsmarkt

18.03.2018, 14:41 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Rats der sogenannten Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, beurteilt die arbeitsmarktpolitischen Pläne der großen Koalition skeptisch. Mit dem Ausbau des sogenannten sozialen Arbeitsmarkts - eines staatlich geförderten Beschäftigungssektors teils neben dem regulären Arbeitsmarkt - gebe man mehr oder weniger das Ziel auf, Langzeitarbeitslose irgendwann in die reguläre Arbeitswelt zu integrieren, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung der "Welt am Sonntag" ("WamS"). Die geplante Einschränkung befristeter Beschäftigung erhöhe zudem noch die Einstiegshürden für Langzeitarbeitslose.

Den sozialen Arbeitsmarkt haben Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Es geht um bezuschusste Beschäftigung bei gemeinnützigen Einrichtungen oder in der privaten Wirtschaft für Menschen, die ansonsten gar keine Chance auf einen Job hätten.

Der neue Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) verteidigte die Pläne. "Wir wollen Langzeitarbeitslose nicht von einer kurzfristigen Maßnahme zur nächsten schubsen, sondern vier Milliarden Euro bereitstellen, um Menschen eine langfristige Perspektive auf einem sozialen Arbeitsmarkt anzubieten", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Wir werden ein Konzept entwickeln, das gemeinnützige Arbeit in den Mittelpunkt stellt."

Der Sozialexperte der Union, Peter Weiß, sagte der "WamS": "Vor allem junge Erwerbslose werden künftig intensiver begleitet, denn wir müssen den Teufelskreis der vererbten Armut jetzt durchbrechen, solange die gute Arbeitsmarktlage die Chance dazu gibt."

Der Wirtschaftsweise Schmidt schlägt stattdessen vor, die Ausnahmeregelung teilweise abzubauen, dass Alleinerziehende mit kleinen Kindern nicht zur Aufnahme einer Beschäftigung verpflichtet sind. Allerdings müssten dafür zunächst das Kinderbetreuungsangebot verbessert werden, erklärte der Präsident des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Jetzt 20,- € Gutschein einlösen + kostenloser Versand
bei MADELEINE
Anzeige
congstar wie ich will: Tarif individuell zusammenstellen
noch heute das Samsung Galaxy S9 bestellen
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018