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Wirtschaft: Melrose lässt nicht ab von GKN-Übernahmeplänen

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Wirtschaft  

Melrose lässt nicht ab von GKN-Übernahmeplänen

19.03.2018, 10:03 Uhr | dpa-AFX

LONDON (dpa-AFX) - Die auf Industriekonzerne spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Melrose will im Ringen um die Übernahme des Luftfahrt- und Autozulieferers GKN nicht aufgeben. Nun senkten die Briten die Mindestannahmeschwelle für ihre Offerte auf 50 Prozent plus eine GKN-Aktie herab, wie Melrose am Montag mitteilte. Zunächst hatte der Konzern bei GKN eine Mehrheit von 90 Prozent angestrebt. Außerdem will Melrose nun bis zu rund eine Milliarde Pfund in den GKN-Pensionsfonds zuschießen.

Melrose hatte in der vergangenen Woche sein Übernahmeangebot für GKN auf 8,1 Milliarden britische Pfund (9,2 Mrd Euro) inklusive Schulden erhöht, wurde aber vom GKN-Management erneut abgewiesen. Die Annahmefrist für die Aktionäre endet am 29. März. Das eigene Angebot sei den "hastigen" Aufspaltungsplänen des GKN-Managements klar überlegen, ließ Melrose mitteilen.

GKN will sich zur Abwehr einer Komplettübernahme aufspalten - die Autoteilesparte soll vom US-Konzern Dana übernommen werden. 3,5 Milliarden US-Dollar sollen in Aktien an die GKN-Aktionäre gehen, zudem weitere 1,6 Milliarden Dollar in bar fließen. Obendrauf kommen noch Pensionsverpflichtungen für rund eine Milliarde Dollar. Dana will nach einem erfolgreichen Zusammenschluss eine Zweitnotierung an der Londoner Börse anstreben.

Im Luftfahrtbereich ist GKN Zulieferer von unter anderem Airbus. Der Luftfahrtkonzern hatte sich kritisch über die Übernahmepläne von Melrose geäußert und eine langfristige Eignerstruktur favorisiert. Melrose hingegen ist spezialisiert darauf, Industriekonzerne zu übernehmen, sie auf Rendite zu trimmen und dann wieder zu verkaufen. "Es wäre für uns praktisch unmöglich, GKN in einem solchen Umfeld mit neuen Aufträgen auszustatten, in dem wir nicht wissen, wer der langfristige Investor ist", sagte Airbus-Zivilflugzeugmanager Tom Williams vergangene Woche der "Financial Times".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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