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Wirtschaft: Vertrauenskrise bei Facebook

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Wirtschaft  

Vertrauenskrise bei Facebook

21.03.2018, 16:29 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Aktien von Facebook haben am Mittwoch ihre steile Abwärtsbewegung der vergangenen beiden Tage vorerst gestoppt. Im frühen Handel sackten die Papiere der Online-Plattform zunächst um bis zu 2,9 Prozent auf 163,30 US-Dollar ab. Anschließend sorgten Schnäppchenjäger jedoch dafür, dass die Aktien ins Plus drehten. Zuletzt notierten sie 0,93 Prozent höher bei 169,72 Dollar.

Seit dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag verloren die Facebook-Anteilscheine bis zu 12,5 Prozent und sackten am Dienstag zwischenzeitlich auf 161,95 Dollar ab, den tiefsten Stand seit rund sechs Monaten. Noch Anfang Februar waren die Titel der Internet-Kommunikationsplattform auf ein Rekordhoch von 195,32 Dollar gestiegen. Seit Jahresanfang beläuft sich das aktuelle Minus auf gut 4 Prozent.

Seit Bekanntwerden des Skandals um den massiven Missbrauch von Nutzer-Informationen durch die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica des Wahlkampfteams von Donald Trump ist die Online-Plattform in eine schwere Krise geschlittert. Rufe nach mehr staatlicher Aufsicht werden lauter. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC leitete Ermittlungen zu dem Fall ein.

Nun erhöhen auch Investoren und Anwender den Druck auf das größte soziale Netzwerk der Welt. In San Francisco verklagten Aktionäre den Konzern. Facebook habe "sachlich falsche und irreführende Aussagen" zur Firmenpolitik gemacht, hieß es in der Klageschrift. Nach Einschätzung eines Investors steht Facebook nun eine öffentliche Vertrauenskrise bevor, die das Unternehmen komplett zerstören könnte. "Sie haben nicht einmal den ersten Schritt gemacht, zuzugeben, dass es ein Problem gibt", sagte der Risikokapitalgeber Roger McNamee dem US-Sender "CNN". Er selbst habe bereits 2016 Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Geschäftsführerin Sheryl Sandberg auf die Problematik angesprochen. Sie hätten dies jedoch als PR-Problem abgetan, so McNamee.

Von Analystenseite sind Beurteilungen der jüngsten Entwicklung Mangelware. Die australische Investmentbank Macquarie reduzierte ihr Kursziel von 205 auf 200 US-Dollar. Die US-Investmentbank Robert W. Baird senkte ihr Kursziel für von 225 auf ebenfalls 200 US-Dollar.

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