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Wirtschaft: Deutsche Wohnen rechnet auch 2018 mit mehr Gewinn

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Wirtschaft  

Deutsche Wohnen rechnet auch 2018 mit mehr Gewinn

23.03.2018, 09:56 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Höhere Mieten und ein weiterhin niedriger Leerstand sollen beim Immobilienkonzern Deutsche Wohnen im laufenden Jahr für noch mehr Gewinn sorgen. "Unsere Bestände befinden sich dort, wo es die Menschen hinzieht: in Metropolregionen und Ballungszentren", sagte Unternehmenschef Michael Zahn bei Vorlage der Zahlen für das Gesamtjahr 2017 am Freitag laut Mitteilung in Berlin. Dort seien die Märkte extrem angespannt und die Wohnungsnachfrage sei entsprechend hoch. Die im MDax notierte Gesellschaft hatte im vergangenen Jahr nicht zuletzt aufgrund steigender Immobilienpreise das Immobilienvermögen deutlich aufgewertet.

Für das laufende Jahr peilt der Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien ein operatives Ergebnis (Funds from Operations I, FFO I) von rund 470 Millionen Euro an. 2017 hatte Deutsche Wohnen das operative Ergebnis um knapp 13 Prozent auf 432 Millionen Euro verbessert. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll um acht Prozent auf 0,80 Euro je Aktie steigen. Unter dem Strich blieben im vergangenen Jahr knapp 1,8 Milliarden Euro hängen, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Hier profitierte Deutsche Wohnen neben einem höheren Betriebsergebnis auch von der Wertsteigerung seiner Immobilien.

Die Aktien von Deutsche Wohnen gaben im frühen Handel leicht nach, entwickelten sich aber besser als der Gesamtmarkt. Das Zahlenwerk des Wohnimmobilienkonzerns habe alles in allem seinen Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst Neil Green von der US-Bank JPMorgan in einer Studie. Allerdings liege das Konzernziel für den Zuwachs des Betriebsergebnisses (FFO) 2018 in Höhe von 9 Prozent unter seiner Schätzung von 11,6 Prozent.

Die Deutsche Wohnen vermietet bundesweit mehr als 160 000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime. Die meisten Objekte des Immobilienkonzerns liegen in Ballungszentren, wo es immer weniger bezahlbaren Wohnraum gibt. Die durchschnittliche monatliche Kaltmiete im Bestand betrug Ende 2017 je Quadratmeter 6,40 Euro. Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein Anstieg der Mieten von gut 4 Prozent. Der Leerstand blieb niedrig.

Deutsche Wohnen steckt wie auch andere Immobilienkonzerne mehr Geld in die Modernisierung. Die Ausgaben hierfür betrugen im vergangenen Jahr fast 230 Millionen Euro - das waren gut 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Und bis 2022 will das Unternehmen 1,2 Milliarden Euro in die Sanierung und Modernisierung stecken. Mit sanierten Wohnungen können Vermieter in der Regel auch die Mieten anheben. Die Vertragsmieten stiegen 2017 um knapp sechs Prozent auf 744 Millionen Euro.

Um von der starken Nachfrage nach Wohnraum in den Großstädten zu profitieren, will die Deutsche Wohnen wie die Konkurrenten Vonovia und LEG neue Wohnungen bauen. Anders als der Konkurrent Vonovia baut die Deutsche Wohnen zudem auf die wachsende Zahl von Pflegebedürftigen in Deutschland.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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