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VW-Chef Matthias Müller mahnt Veränderungen im Konzern an


"Weiblicher, jünger und internationaler"  

VW-Chef Matthias Müller mahnt Veränderungen im Konzern an

25.03.2018, 14:04 Uhr | rtr

VW-Chef Matthias Müller mahnt Veränderungen im Konzern an. Matthias Müller: Der VW-Vorstandschef bleibt nur bis 2020 in seinem Amt. (Quelle: dpa/Uli Deck)

Matthias Müller: Der VW-Vorstandschef bleibt nur bis 2020 in seinem Amt. (Quelle: Uli Deck/dpa)

Bis 2020 wird Matthias Müller den VW-Konzern als Vorstandschef führen. Für die weitere Zukunft des Unternehmens hat er jetzt schon viele Ratschläge parat. Und plant auch die eigene Zukunft.

Das Volkswagen-Spitzenmanagement muss nach Ansicht von Vorstandschef Matthias Müller "weiblicher, jünger und internationaler" werden. "Das ist ein riesiges Problem des Konzerns", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Bei der Bestimmung seines Nachfolgers will der 64-Jährige ein gewichtiges Wort mitreden. "Ich würde auf jeden Fall gerne mit dem Aufsichtsrat diskutieren, wie der Konzern nach meiner Zeit geführt werden soll und von wem", betonte Müller.

Er selbst könne sich vorstellen, nach seinem Abschied von der Vorstandsspitze einen Posten im VW-Aufsichtsrat übernehmen. Dessen Vorsitz strebe er aber nicht an. "Das ist zu viel Arbeit, wenn man es richtig macht", sagte Müller.

Lediglich für eine Amtszeit 

Er war von den Eignerfamilien Piech und Porsche im September 2015 an die VW-Spitze gesetzt worden, nachdem der damalige Konzernchef Martin Winterkorn im Zuge der Dieselaffäre zurücktreten musste. Schon damals ließ Müller erkennen, dass er den liebgewordenen Posten als Porsche-Chef nur ungern verließ und bei Volkswagen lediglich für eine Amtszeit zur Verfügung steht.

Sein Vertrag läuft noch bis 2020. Müller soll die Aufklärung der millionenfachen Manipulation von Abgaswerten vorantreiben und den Konzern zugleich ins Zeitalter der Elektro-Mobilität führen. Dabei kann er erste Erfolge aufweisen. Die lange schwächelnde Marke VW kommt unter dem früheren BMW-Manager Herbert Diess bei der Steigerung der Profitabilität voran.

"Natürlich ist man mit 60 nicht alt"

Auf die Frage, ob der 59-jährige Diess sein Nachfolger werden könnte, sagte Müller dem Magazin: "Natürlich ist man mit 60 nicht alt. Wir brauchen im Vorstand Erfahrung, aber nach meiner Überzeugung auch eine Verjüngung." Am Ende sei das eine Entscheidung des Aufsichtsrats.

Verwendete Quellen:
  • rtr

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