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Wirtschaft: Uber überlässt Geschäft in Südostasien Rivalen Grab


Wirtschaft  

Uber überlässt Geschäft in Südostasien Rivalen Grab

26.03.2018, 09:02 Uhr | dpa-AFX

SINGAPUR (dpa-AFX) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber überlässt sein Geschäft in dem riesigen südostasiatischen Markt dem dortigen Konkurrenten Grab. Die beiden bisherigen Rivalen vereinbarten die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens, an dem Uber lediglich einen Anteil von 27,5 Prozent halten wird, wie aus einer Mitteilung von Montag hervorgeht. Die Mehrheit gehört dann Grab. Über einen solchen Zusammenschluss war bereits seit einiger Zeit spekuliert worden. Am Wochenende gab es dann bereits Berichte, dass der Deal perfekt sei.

Das Geschäft umfasst neben den Fahrdiensten, die auch in dieser Region zunehmend den klassischen Taxis Konkurrenz machen, den Essens-Lieferservice Uber Eats. Bislang hatten sich beide Firmen in Märkten wie Thailand, Singapur, Indonesien, Kambodscha, Malaysia, Myanmar, den Philippinen und Vietnam einen heftigen Kampf geliefert. In der Region mit mehr als 330 Millionen Internet-Nutzen geht es in den nächsten Jahren um Milliarden-Umsätze.

Das US-Start-up Uber ist bekannt für seine aggressive globale Expansion. Die Amerikaner hatten nach hohen Verlusten in China sowie in Russland aber bereits auf ähnliche Weise den Schulterschluss mit lokalen Wettbewerbern gesucht. Uber und Grab haben beide den japanischen Technologiekonzern Softbank als Aktionär, der auf eine Konsolidierung dringt, um das Geschäft profitabler zu machen.

Grab-Chef Anthony Tan sagte: "Die heutige Übernahme ist der Beginn einer neuen Ära." Grab ist in der Region bislang in 142 Städten in sieben verschiedenen Ländern aktiv, vor allem in Metropolen wie Bangkok, Singapur, Jakarta oder Kuala Lumpur. Pro Tag werden damit inzwischen mehr als 3,5 Millionen Fahrten gebucht. Uber bot seine Dienste nach eigenen Angaben bislang in der Region in insgesamt 190 Städten an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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