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Modekette H&M meldet Gewinneinbruch um über 60 Prozent

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Rabatte auf Ladenhüter  

H&M meldet Gewinneinbruch um über 60 Prozent

27.03.2018, 14:48 Uhr | dpa, rtr

Modekette H&M meldet Gewinneinbruch um über 60 Prozent. H&M-Logo an einer Ladenfassade: Die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) vermeldet wegen hoher Rabatte einen deutlichen Gewinneinbruch. (Quelle: Getty Images/AngiePhotos)

H&M-Logo an einer Ladenfassade: Die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) vermeldet wegen hoher Rabatte einen deutlichen Gewinneinbruch. (Quelle: AngiePhotos/Getty Images)

Immer mehr Kunden lassen die Kollektionen des schwedischen Modehändlers H&M in den Regalen liegen und bescheren dem Branchenzweiten damit einen Einbruch beim Gewinn.

Im ersten Geschäftsquartal von Dezember 2017 bis Ende Februar 2018 sackte der Gewinn gemessen am Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf 1,37 Milliarden schwedische Kronen (134 Millionen Euro) ab, teilte der weltweit zweitgrößte Modehändler hinter der spanischen Zara-Mutter Inditex mit. Das konnte auch ein Sonderertrag im Zuge der US-Steuerreform nicht wettmachen. Der operative Gewinn fiel um 62 Prozent auf 1,2 Milliarden Kronen.

Da die Verkäufe schwach ausfielen und H&M die Ladenhüter mit höheren Rabatten verkaufen musste, verschlechterte sich die Profitabilität. Die Marge sank von 52,1 Prozent auf 49,9 Prozent. Der Umsatz fiel um 1,7 Prozent auf 46,2 Milliarden Kronen. Zudem wirkte sich der spätere Wintereinbruch negativ aus. In Landeswährungen und inklusive Umsatzsteuer seien die Erlöse aber stabil geblieben, heißt es.

Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet. Auch im zweiten Geschäftsquartal soll nun an den Preisen der Rotstift angesetzt werden, weil die Lager voll sind. Die Schweden hatten schon davor gewarnt, dass Rabatte und Probleme mit dem Sortiment den Jahresauftakt belasten werden.

Beim Preis überholt – Kundschaft wandert ab

Wie andere Rivalen kämpft der Konzern mit der Konkurrenz von Online-Händlern. So ziehen Zalando und Asos verstärkt Kundschaft ab. Auch beim Preis ist H&M nicht mehr das Maß aller Dinge; Ketten wie Primark sind noch billiger. Gegen den großen Rivalen aus Spanien, Inditex, hat H&M ebenfalls das Nachsehen. Die Zara-Mutter ist wesentlich schneller, wenn es darum geht, die neuesten Trends in die Läden zu bekommen.

Inditex ist es allerdings gelungen, die Verkäufe über das Internet stärker in das eigene Geschäft einzubinden. Zugleich punktet der spanische Branchenprimus mit schnell wachsenden Kollektionen und konnte damit in den ersten Wochen des neuen Jahres den Umsatz steigern.

Im kommenden Jahr wieder profitabel?

Jüngst hatte Chef Karl-Johan Persson die Börse darauf vorbereitet, dass H&M erst im kommenden Geschäftsjahr wieder profitabel wachsen werde. Er setzt große Hoffnungen auf den Ausbau des Online-Handels. Anleger zeigten sich jedoch von den Zahlen der Schweden enttäuscht. H&M-Aktien Hennes & Mauritz AB, H & M ser. B Aktie gaben zum Handelsauftakt mehr als vier Prozent nach.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Reuters

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