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Top Ten: Das sind die zehn größten Börsengänge weltweit


Zum Wall-Street-Start von Spotify  

Das sind die zehn größten Börsengänge weltweit

Von Ron Schlesinger

03.04.2018, 09:25 Uhr
Top Ten: Das sind die zehn größten Börsengänge weltweit. Deutsche Telekom, General Motors, Facebook: Alle drei Unternehmen finden sich in den Top Ten der größten Börsengänge weltweit. (Quelle: Getty Images/Uwe Zänker, RiverNorthPhotography, Jason Doiy)

Deutsche Telekom, General Motors, Facebook: Alle drei Unternehmen finden sich in den Top Ten der größten Börsengänge weltweit. (Quelle: Uwe Zänker, RiverNorthPhotography, Jason Doiy/Getty Images)

Der Gang an die Börse kann dem Eigentümer auf einen Schlag Milliarden einbringen. Wir schauen zurück auf die zehn spektakulärsten Börsengänge weltweit.

Am 3. April 2018 geht der Streaming-Dienst Spotify an die New Yorker Börse. Analysten sagen voraus, dass das schwedische Unternehmen rund 20 Milliarden US-Dollar einsammeln wird. Gut möglich, dass sich Spotify deshalb in die Top Ten der weltweit größten Börsengänge katapultiert. 

Das Statistik-Portal Statista hat die bisherigen spektakulärsten Börsengänge von Unternehmen veröffentlicht. Grundlage für die Top Ten ist das sogenannte Emissionsvolumen: Das ist die Anzahl der Aktien, die am Starttag an der Börse angeboten werden, multipliziert mit dem Ausgabepreis.

Platz 10: Dai-ichi Mutual Life Insurance (22. März 2010)

Tokioter Börse: Der Handelsplatz in der japanischen Hauptstadt ist der zweitwichtigste Börsenplatz weltweit. (Quelle: dpa/Kimimasa Mayama)Tokioter Börse: Der Handelsplatz in der japanischen Hauptstadt ist der zweitwichtigste Börsenplatz weltweit. (Quelle: Kimimasa Mayama/dpa)

Das japanische Versicherungsunternehmen Dai-ichi Mutual Life Insurance konzentriert sich auf den Verkauf von Lebensversicherungen. Das Unternehmen startete im März 2010 mit einem Emissionsvolumen von rund 10,9 Milliarden US-Dollar (rund sieben Milliarden Euro) an der Tokioter Börse.

Platz 9: Deutsche Telekom (18. November 1996)

Ron Sommer: Der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom steht am 17. November 1996 vor der Anzeigentafel der Deutschen Börse in Frankfurt am Main. (Quelle: dpa/Archiv)Ron Sommer: Der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom steht am 17. November 1996 vor der Anzeigentafel der Deutschen Börse in Frankfurt am Main. (Quelle: Archiv/dpa)

Die Euphorie war riesig: Die T-Aktie wurde im November 1996 zur Volksaktie. 1,9 Millionen Privatanleger stiegen ein, 713 Millionen Aktien wurden ausgegeben – zum Preis von 14,57 Euro (28,50 DM). Die Deutsche Telekom sammelte gut 13 Milliarden US-Dollar (10,5 Milliarden Euro) ein. Ab dem Jahr 2000 kannte die Aktie aber nur noch einen Weg: nach unten. Viele Kleinanleger verloren ihr investiertes Geld.

Platz 8: ICBC Bank (19. Oktober 2006)

ICBC-Filiale in Beijing/China: Die größte chinesische Bank ist nicht nur der Platzhirsch im Heimatland – das Geldinstitut expandiert auch in Europa. (Quelle: dpa/Rolex Dela Pena)ICBC-Filiale in Beijing/China: Die größte chinesische Bank ist nicht nur der Platzhirsch im Heimatland – das Geldinstitut expandiert auch in Europa. (Quelle: Rolex Dela Pena/dpa)

Der Börsengang brachte der Industrial and Commerce Bank of China (ICBC) im Oktober 2006 rund 13,9 Milliarden US-Dollar (11,3 Milliarden Euro) ein. Das Finanzinstitut im Reich der Mitte gilt heute als die größte und wertvollste Bank der Welt.

Platz 7: General Motors (16. November 2010)

GM-Logo an der Firmenzentrale: Der Autokonzern hat seinen Hauptsitz im US-amerikanischen Detroit. (Quelle: dpa/Uli Deck)GM-Logo an der Firmenzentrale: Der Autokonzern hat seinen Hauptsitz im US-amerikanischen Detroit. (Quelle: Uli Deck/dpa)

Das Comeback des Jahres 2010 feierte General Motors (GM), als der US-Automobilkonzern im November wieder auf das Börsenparkett zurückkehrte. GM war knapp anderthalb Jahre zuvor im Zuge einer Insolvenz kurzzeitig verstaatlicht und von der Börse genommen worden. Rund 15,8 Milliarden US-Dollar (12,8 Milliarden Euro) nahm der Autobauer an Emissionsvolumen ein.

Platz 6: Facebook Inc. (16. Mai 2012)

Mark Zuckerberg: Der Facebook-Chef (5. von rechts) feierte am 18. Mai 2012 im Kreise seiner Mitarbeiter im Facebook-Hauptquartier Menlo Park. (Quelle: dpa/Zef Nikolla)Mark Zuckerberg: Der Facebook-Chef (5. von rechts) feierte am 18. Mai 2012 im Kreise seiner Mitarbeiter im Facebook-Hauptquartier Menlo Park. (Quelle: Zef Nikolla/dpa)

Als das US-Unternehmen im Mai 2012 als Börsenneuling startete, musste sich Firmenchef Mark Zuckerberg noch nicht mit Fragen zum Missbrauch von Nutzerdaten herumschlagen. Facebook sammelte damals rund 16 Milliarden US-Dollar (13 Milliarden Euro) ein. Obgleich sich die Aktie nach dem Start kurzzeitig im Sinkflug befand, schaffte es das soziale Netzwerk, den Kurs mit der Zeit deutlich zu steigern.

Platz 5: Enel S.p.A. (31. Oktober 1999)

Enel-Logo in Rom: Der italienische Energieriese setzt seit einigen Jahren stärker auf Ökostrom und will neue Märkte erschließen. (Quelle: dpa/Francesca Ruggiero)Enel-Logo in Rom: Der italienische Energieriese setzt seit einigen Jahren stärker auf Ökostrom und will neue Märkte erschließen. (Quelle: Francesca Ruggiero/dpa)

Der italienische Stromkonzern nahm im Oktober 1999 rund 16,5 Milliarden US-Dollar (13,4 Milliarden Euro) bei seinem Börsenstart ein. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Rom betreibt in über dreißig Ländern Wasser-, Thermal-, Kern-, Wind- und Solarkraftwerke. 

Platz 4: AIA Group Ltd. (20. Oktober 2010)

 AIA-Gebäude in Shanghai/China: Der Lebensversicherer konzentriert sich vor allem auf den asiatischen Markt. (Quelle: dpa/Qilai Shen) AIA-Gebäude in Shanghai/China: Der Lebensversicherer konzentriert sich vor allem auf den asiatischen Markt. (Quelle: Qilai Shen/dpa)

Die AIA Group mit Sitz in Hong Kong gilt als eine der größten Versicherungen in Asien: Der Fokus liegt neben Lebensversicherungen auch auf Vorsorgekonzepte, Schaden- und Unfall- sowie Krankenversicherungen. Das Unternehmen nahm bei seinem Börsendebüt im Oktober 2010 rund 17,8 Milliarden US-Dollar (14,5 Milliarden Euro) ein.

Platz 3: Visa Inc. (17. März 2008)

Visa-Kreditkarte im Geldautomaten: Die Aktiengesellschaft bietet neben Kreditkarten auch Debitkarten und Guthabenkarten an. (Quelle: dpa/Sebastian Kahnert)Visa-Kreditkarte im Geldautomaten: Die Aktiengesellschaft bietet neben Kreditkarten auch Debitkarten und Guthabenkarten an. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa)

Der Kreditkartenanbieter wagte sich trotz eines schwierigen Marktumfeldes – die Finanzkrise machte sich langsam bemerkbar – aufs Börsenparkett. Visa schaffte es im März 2008, rund 17,9 Milliarden US-Dollar (14,6 Milliarden Euro) an Emissionsvolumen einzusammeln.

Platz 2: NTT Mobile (21. Oktober 1998)

NTT-Docomo-Logo auf einer Besuchermesse: Der Konzern wurde 1992 gegründet und ging im darauffolgenden Jahr mit analogen mobilen Sprachdiensten auf den Markt. (Quelle: dpa/Christopher Jue)NTT-Docomo-Logo auf einer Besuchermesse: Der Konzern wurde 1992 gegründet und ging im darauffolgenden Jahr mit analogen mobilen Sprachdiensten auf den Markt. (Quelle: Christopher Jue/dpa)

Der größte Mobilfunkanbieter Japans ist neben der Deutschen Telekom und Enel das dritte Unternehmen, das bereits in den 1990er-Jahren an die Börse ging: Im Oktober 1998 platzierte sich NTT Mobile (auch NTT Docomo) dort mit rund 18,1 Milliarden US-Dollar (14,7 Milliarden Euro).

Platz 1: Alibaba Group Holding (17. September 2014)

Alibaba-Group-Logo: Der Internetkonzern ist das größte E-Commerce-Unternehmen Chinas. (Quelle: dpa/Christian Charisius)Alibaba-Group-Logo: Der Internetkonzern ist das größte E-Commerce-Unternehmen Chinas. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

Die chinesische Alibaba Group, einer der weltweit größten Onlinehändler, ging im September 2014 mit einem Rekord-Emissionsvolumen von rund 21,8 Milliarden US-Dollar (17,7 Milliarden Euro) an die Börse. Er gilt als größter Amazon-Rivale.

Hinweis: Die Deutsche Telekom AG ist an der Ströer SE & Co. KGaA, der Muttergesellschaft der DMP GmbH, die das Portal t-online.de betreibt, beteiligt. 

Verwendete Quellen:


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