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Tesla ruft weltweit 123.000 Model S in die Werkstätten zurück

Riesenrückruf bei Tesla  

Bosch-Schrauben bei vielen Model S nicht wetterfest

31.03.2018, 14:01 Uhr | küp, dpa, rtr, AFP

Tesla ruft weltweit 123.000 Model S in die Werkstätten zurück. Tesla Model S-Autos auf dem Parkplatz der Firmenzentrale in Palo Alto: In kalten Regionen kann es Probleme mit der Servo-Lenkung geben. (Quelle: dpa/John G. Mabanglo)

Tesla Model S-Autos auf dem Parkplatz der Firmenzentrale in Palo Alto: In kalten Regionen kann es Probleme mit der Servo-Lenkung geben. (Quelle: John G. Mabanglo/dpa)

Wegen der Produktionsschwierigkeiten beim Model 3 steht Tesla ohnehin unter Druck. Nun kommt die nächste schlechte Nachricht für den E-Auto-Bauer und seine Kunden – vor allem die in kalten Regionen.

Der Elektroautobauer Tesla ruft wegen möglicher Probleme mit der Servolenkung Zehntausende seines meistverkauften Fahrzeugs Model S in die Werkstätten. Der bislang größte Rückruf der Firma von Tech-Milliardär Elon Musk umfasst weltweit 123.000 der Luxus-Limousinen, wie aus einer E-Mail an Kunden hervorgeht. Betroffen seien nur Modelle, die vor April 2016 gebaut wurden

Demnach habe der Hersteller festgestellt, dass es in Regionen mit kaltem Wetter zu starker Korrosion bestimmter Schrauben kommen könne, die zu einer Beeinträchtigung der Servolenkung führe. Demnach wurde in kalten Regionen, in denen auf Straßen gegen Schnee und Eis viel Salz gestreut wird, Rost an den fraglichen Schrauben festgestellt. Deshalb müssten diese Komponenten ausgetauscht werden. Die Schrauben stammen vom deutschen Zulieferer Bosch.

Produktionsprobleme beim Model 3

Es bestehe für die Kunden aber kein akutes Risiko, die Wagen könnten bis zur Reparatur gefahrlos weitergefahren werden. Tesla seien keine Verletzungen oder Unfälle in Verbindung mit dem Problem bekannt. Der Rückruf erfolge vorsichtshalber und auf freiwilliger Basis.

Die Aktie des Unternehmens reagierte nachbörslich mit einem Kursverlust von knapp vier Prozent auf die Nachricht. Tesla steht bereits unter Druck: Das Unternehmen tut sich schwer mit dem Anlauf der Massenproduktion seines ersten Mittelklassewagen Model 3. So berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass Tesla derzeit nur etwa 1000 statt wie geplant 2500 Model 3 in der Woche fertigt. Zudem wurde jüngst bekannt, dass die US-Behörde für Transportsicherheit einen weiteren tödlichen Unfall mit einem Tesla-Auto untersucht.

Verwendete Quellen:

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